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Spotify: Musik-Downloads mithilfe von Downloadify möglich

Nutzer des beliebten Streaming-Angebots Spotify können für den äußerst geringen Preis von nur 5 Euro pro Monat auf ein schier unendlich großes Musik-Portfolio zugreifen. Der Download der Files ist dabei jedoch nicht vorgesehen und gestattet. Die Erweiterung Downloadify für den Google Browser Chrome realisiert eine solche Maßnahme jedoch und lädt die Musik als komfortables MP3 File herunter.

Das Chrome-Addon stammt vom Entwickler Robin Aldenhoven aus den Niederlanden. Mithilfe des kleinen Tools ist es möglich, automatisch MP3-Dateien von Spotify herunterladen zu können, sodass die Musik beispielsweise in iTunes eingefügt und kopiert werden kann. Allzu zu sehr wollen wir technisch nicht ins Detail gehen. Der Stream von Spotify ist jedoch unverschlüsselt, sodass der Abgriff für das Tool kein Problem darstellt.

Wirft man einen Blick in die Nutzungsbedingungen von Spotify, dann kann man feststellen, dass jegliches Kopieren und Vervielfältigen untersagt ist. Dennoch haben anscheinend einige Nutzer bereits erfolgreich Downloadify testen können und bestätigt, dass das Tool seinen illegalen Dienst verrichtet. Die Erweiterung wurde bereits von Google aus dem Angebot entfernt. Selbstverständlich kursiert das Tool im Netz. Aufgrund der klaren Verletzung der Nutzungsbedingungen wollen wir hierbei auch keinen Link veröffentlichen. Interessierte Spotify-Nutzer werden mit Sicherheit sowieso nach dem Tool googlen.

Meine Meinung

Für den geringen Spotify-Preis ab 5 Euro sollte man dennoch auf das illegale Tool verzichten können. Gerade aufgrund des Umfangs bin ich der Meinung, dass Musikinteressierte gut und gerne einen solchen Betrag für die Nutzung des Streaming-Angebots ausgeben sollten. Ein weiterer Punkt, der pikant ist, wäre der Effekt des Tools auf zahlende Kunden. So sind die Plattenfirmen ganz bestimmt nicht von einem solchen Programm begeisterst und könnten höhere Lizenzgebühren von Spotify fordern, was letztendlich auf die Nutzer abgeführt wird, indem der Preis ansteigt. Also Finger weg von Downloadify und für die Arbeit der Künstler zahlen.

Spotify: Musik-Downloads mithilfe von Downloadify möglich
4 (80%) 6 Artikel bewerten

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10 Kommentare

  1. Ihr seid geil. Durch euren erhobenen Zeigefinger macht ihr doch erst Werbung für das Tool, statt garnicht erst zu berichten.

    Hauptsache man kann wieder ein paar Klick generieren. Well done.

  2. Hi Andre, jo wir wissen, dass wir geil sind. Dennoch sehen wir uns in der Pflicht zur konsequenten Aufklärung.

  3. spotifiy ist der größte mist!!

  4. das ist keine Aufklärung, sondern das Resultat einer zwanghaften Suche nach Berichten um Klicks zu schäffeln

  5. andre: nope, dann würden wir drei Artikel nacheinander zum iP 6 bringen :)

  6. Wie ist das eigentlich bei Spotify Premium mit dem offline hören. Da werden doch dann auch irgendwo die Dateien gespeichert? Kann man die dann kopieren und z. B. zu iTunes hinzufügen? Oder verstehe ich da eztwas falsch.

  7. es reicht das ihr überhaupt welche bringt. Dieser ganze Roomer Mist dient doch auch nur dem selben o.g Ziel. Wenn ich daran denke wieviele der Gerüchte sich bewahrheitet haben – nämlich meistens nur die kurz vor Release – denk ich mir nur: Wieso?

    Eine andere Erklärung als die die Klickzahlen erhöhen zu wollen, wie die Bild ihre Auflage mit Hetze, Titten und dem Wetterbericht, erschließt sich mir nicht.

  8. Wenn du so gegen apfelnews und die Berichterstattung bist, warum bist du dann überhaupt noch auf der Seite und machst dir die Mühe in deinen Kommentaren alles schlecht zu machen??

  9. Jede Wahrheit braucht einen Mutigen der sie auspricht. (Übrigends hat die Bild mal damit geworben – was eine Ironie, nicht wahr ?)

  10. Ich finde die Berichterstattung gut. Nicht weil mich dieses Tool interessieren würde, ich nutze Spotify nicht weil meine iTunes-Bibliothek ein Ausmaß hat das mir über Wochen keine Wiederholung haben würde. Aber es zeigt eben das 1. selbst eine Gute Idee wie das kostengünstige Hören von Musik über ein Streaming-Angebot von manchen Individuen nicht akzeptiert wird nach dem Motto „Ich nehme mir was ich will“, und 2. das es nicht lange dauern wird bis die Musikindustrie wieder auf den Barrikaden ist und Gegenmaßnahmen fordern wird.