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Kenianisches Parlament kauft 450 iPads für Mitglieder

Das Parlament von Kenia wird dem Trend hin zur papierlosen Verwaltung gerecht und wird rund 450 neue iPads für die Mitglieder anschaffen. Dies bestätigte die Nationalversammlung sowie der Senat der ostafrikanischen Nation. Kenia lässt sich diese Anschaffung umgerechnet rund 360.000 US-Dollar kosten.

Der Papierverbrauch im kenianischen Parlament beläuft sich pro Woche auf ungefähr eine halbe Million Blatt. Durch die Verwendung der iPads könnte dieser Verbrauch sehr stark reduziert werden, denn die Mitglieder des Parlaments sind somit in der Lage, auf die digital zur Verfügung stehenden Dokumente zugreifen zu können.

Wie das örtliche Online-Magazin Standard Digital News berichtet, werden die iPads in der teuersten Ausführung mit jeweils bis zu 815 US-Dollar zu Buche schlagen. Die Kosten belaufen sich demnach auf mehr als 360.000 US-Dollar. Bei einem Pro-Kopf-BIP von weniger als 1.000 US-Dollar stellt dies eine immens hohe Summe für das Land dar. Die Politiker sind hingegen der Meinung, dass diese Kosten gerechtfertigt sind, denn somit kann der Papierverbrauch enorm eingedämmt werden. Zudem spricht man von einer Steigerung der Produktivität.

iPads sind bei Politikern verbreitet

Der benachbarte Staat Uganda stattete seine Politiker im Jahr 2012 ebenso mit iPads aus. Einige Politiker im Deutschen Bundestag bevorzugen ebenso Apples Tablet bei der Arbeit. Dies betrifft vor allem die Kanzlerin Angela Merkel. Diese soll laut Horst Seehofer sogar von einer „iPad-Sucht bei Merkel sprechen“. Allerdings meinte dies Seehofer nur scherzhaft. Auch US-Präsident Barack Obama verwendet ein iPad und soll angeblich mehrere Stunden am Tag mit dem Tablet arbeiten. (via)

Kenianisches Parlament kauft 450 iPads für Mitglieder
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Ein Kommentar

  1. Der Obama liest dann immer Angies Emails :-)