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Sicherheitsforscher: Apple zahlt nicht genug für Sicherheitslücken

Mittlerweile gibt es auch von Apple ein Kopfgeld auf Bugs – je schwerwiegender, desto mehr bezahlt das Unternehmen. Aber beim Kopfgeld hätten sie sich mal lieber ein Beispiel an der Konkurrenz genommen, so Sicherheitsexperten, weil sich das Preisgeld einfach nicht lohne.

Billige Bugs

Viele Software-Entwickler, namentlich unter anderem Google, bieten ein Kopfgeld für Sicherheitslücken in ihren Produkten. Sie rufen Hacker dazu auf, ihre Software zu knacken und wollen dann Details, wie sich eine Lücke ausnutzen lässt und bezahlen für diese Informationen. Nicht ohne Grund, denn die Fehler sollen behoben werden und auf dem Schwarzmarkt bringen die Lücken auch Geld ein.

Mittlerweile gehört auch Apple zu denjenigen Firmen, die ein Preisgeld bieten, wenn man die Software erfolgreich hackt. Motherboard hat sich bei Sicherheitsexperten umgehört und dabei festgestellt, dass sich das Preisgeld aber nicht lohnt. Für eine Lücke, die Secure Boot aushebeln, bietet Apple 200.000 Dollar – wenn man nur auf das Geld aus sei, dann würde man die Bugs nicht an Apple melden.

iOS-Sicherheitslücken seien dabei besonders wertvoll. Niemand der Befragten kennt jemanden, der einen Fehler tatsächlich an Apple gemeldet hat. Apple hat das Kopfgeld für Sicherheitslücken auf der Black Hat Conference 2016 angekündigt.

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