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Qualcomm-Übernahme durch Broadcom: Donald Trump ist dagegen

Qualcomm ist angeschlagen und Broadcom will zur Hilfe eilen mit einer Übernahme. Nun schaltet sich jemand anderes ein – Donald Trump. Er ist gegen die Übernahme und befürchtet ein nationales Sicherheitsrisiko. Das sieht Broadcom selbstverständlich anders.

Ist die nationale Sicherheit in Gefahr?

Broadcom würde gerne Qualcomm übernehmen. Dummerweise ist Broadcom aus Singapur, während Qualcomm ein US-Unternehmen ist – und das könnte bedeuten, dass Huawei (aus China) auf einmal allein dasteht, was den Ausbau des 5G-Mobilfunknetzwerks angeht. Und das wiederum hat das Committee on Foreign Investment (CFIUS) auf den Plan gerufen, die von dem Vorhaben, Qualcomm zu übernehmen, beunruhigt sind. US-Präsident Donald Trump ist der Empfehlung gefolgt und hat in einem Erlass die Übernahme verboten, wie Bloomberg berichtet.

Broadcom wollte Qualcomm für 70 Dollar pro Aktie übernehmen – und das schon im November. Qualcomm hat das Angebot abgelehnt. Im Hintergrund werden derzeit fleißig Personalien hin und hergeschoben – aber mit dem Verbot des US-Präsident dürfte eine Übernahme ohnehin erstmal in weite Ferne gerückt sein.

Unterkriegen lassen will sich Broadcom davon aber nicht – man werde die Order überprüfen. Das Unternehmen teilt zudem nicht die Ansicht, dass eine Übernahme von Qualcomm die nationale Sicherheit gefährden würde.

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