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iPhone XR im Review: So kommt das neue ‚Einsteiger‘-Smartphone an

Endlich ist es so weit: Noch bevor die ersten Vorbesteller ihre neuen Geräte erhalten haben, finden sich einige Hands-On-Bewertungen aus Apples Hauptquartier. Mit jedem neuen iPhone stellt sich jedoch natürlich wieder die Frage: Lohnt sich das? Brauche ich zum Beispiel das iPhone XR, wenn ich bereits ein iPhone 8 Plus habe? Wir haben die ersten Reviews zusammengetragen, um einen möglichst umfassenden Überblick über die Praxisleistung des neusten Modells zu ermöglichen.

Der Akku: Hervorragend

Auch wenn wohl kaum ein Tester die Möglichkeit hatte, direkt nach der Keynote den Akku des neuen Geräts komplett leer laufen zu lassen, so stimmt die gefühlte Performance mit dem Datenblatt überein. Und das kann sich sehen lassen: Ganze 16 Stunden Videowiedergabe verspricht Apple dem Nutzer und platziert das iPhone XR damit an der Spitze aller jemals hergestellten Modelle. Daran kommen selbst die Flaggschiffe nicht an – mit 14 respektive 15 Stunden für das iPhone XS Max können zwar auch diese Geräte beeindrucken, die Krone gebührt hier allerdings dem iPhone XR.

Der Bildschirm: Die goldene Mitte

Während Apple anfangs streng auf eine einzige iPhone-Größe setzte und die einzige Konfigurationsmöglichkeit aus der Speichergröße und der Wahl zwischen dem schwarzen und dem weißen Modell bestand, hat sich bis heute nicht nur die Farbauswahl stark erweitert. Auch die Bildschirmdiagonale kommt mittlerweile in drei verschiedenen Ausführungen; mit seinen 6,1 Zoll liegt das iPhone XR genau zwischen dem iPhone XS mit 5,8 Zoll und dem iPhone XS Max mit 6,5 Zoll. Das macht sich im Praxistest bemerkbar: Das Modell passt vor allem gut in größere Hände und das Mehr an Bildschirmfläche fällt besonders bei grafikintensiven Inhalten auf. Wer also in einer ruhigen Minute am iPhone ein paar Freispiele bei Book of Dead absolvieren oder die Videos vom letzten Urlaub zusammenschneiden möchte, profitiert hier vom günstigste Modell.

Kritikpunkte

Wer sich auf einen OLED-Bildschirm gefreut hat, muss leider zum teureren iPhone XS, XS Max oder dem älteren iPhone X greifen. Das hier verbaute LCD löst außerdem nicht so hoch auf wie die Schwestermodelle – im Praxistest fiel das jedoch nicht besonders auf. Enttäuschend ist jedoch die Entscheidung, die zweite Linse zum optischen Zoomen wegzulassen; hier wird der Unterschied zu den anderen iPhones auf einen Blick deutlich. Apples softwarebasierter Portraitmodus soll hier zwar zumindest auf einem Gebiet Abhilfe schaffen, im Test war der Unterschied jedoch recht deutlich sichtbar. Es ist damit zu rechnen, dass zukünftige Updates hier nachbessern, sodass sich dieser Punkt bald erledigt haben könnte. Alles in allem ist das iPhone XR jedoch ein wirklich solides Gerät, das sich für alle lohnt, denen die bunten Farben gefallen und die keine 1000€ für ein Smartphone ausgeben möchten.

iPhone Xr ist das Massen iPhone und Apple weiß es

Man kann also resümieren: Das iPhone Xs ist für die meisten einfach zu gut. Und Apple weiß das. es ist der Grund, warum man eine Antwort finden musste, bevor die Konkurrenz mit billigeren und fast gleich guten Produkten den Markt überschwemmt. Und das iPhone Xr ist diese Antwort. Es kommt dem iPhone Xs verdammt nahe, ist aber mit 300 Euro weniger an Preis verdammt erschwinglich geworden, zumindest wenn man es im Vergleich sieht.

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