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Kryptowährung Facebook Libra zwischen Start und Scheitern

Wir halten euch hier auf Apfelnews auch immer wieder im Bereich Technologie abseits von Apple auf dem Laufenden. Tatsächlich gibt es hier ziemlich spannende Neuigkeiten wieder einmal im Bereich Kryptowährungen, und zwar von Facebook. Wir fassen für euch die neusten Libra Neuigkeiten zusammen. Die Währung liegt eigentlich zwischen Scheitern und dem baldigen Start. Doch muss man Niederlagen wie das Abtreten von großen Konzernen einstecken sowie eine jüngste Kritik von Apple. Wir schauen uns zudem an, wo Kryptowährungen wie Bitcoin heute im Internet schon ganze Branchen verändert haben. Viel Spaß bei diesem etwas anderen Ratgeber!

Wir werden in diesem Artikel eher oberflächlich auf die aktuelle Thematik eingehen. Wenn ihr etwa noch nicht im Groben wisst, was Libra ist oder wie eine Kryptowährung funktioniert, könnt ihr vielleicht besser vorher noch kurz einige Vokabeln lernen. Dies reicht auch auf Portalen im Internet!

Libra kurz erklärt

Libra ist keine gewöhnliche Kryptowährung. Sie basiert zwar auf der Blockchain, jedoch schwankt der Kurs nicht so stark. Der Fachbegriff der Volatilität taucht in dem Zusammenhang meistens auf. So soll Libra auch als Zahlungsmittel und nicht als spekulative Währung zum Einsatz kommen können. Im Vergleich zum Bitcoin zählte Libra dann also zu den „Stable Coins“ und kann nicht mit den klassischen Kryptowährungen wie etwa Ethereum oder eben der Bitcoin. Facebook und die Mitglieder der Libra Association geben neue Coins aus und gewähren so quasi eine stabile Wertentwicklung. Zudem ist Libra an staatliche Währungen wie den US-Dollar, Yen oder sogar den Euro gekoppelt.

Libra: Zwischen Scheitern und dem geplanten Start

Vor knapp eineinhalb Wochen haben Facebook und 21 Mitglieder der Libra Association in Genf die Gründungsurkunde unterschrieben. Man stellt sich gegen die heftige Kritik von Unternehmen wie Apple oder Regierungen. Zusätzlich sieht man über den kürzlichen Ausstieg von PayPal hinweg und gründet die ganze Geschichte mit dem klaren Ziel: Launch 2020. Die Rede war schon von einem Start im ersten Halbjahr 2020, womit schon erste Zahlungen in wenigen Monaten durchführbar wären. Doch sogar ein Sprecher der Libra-Association selber warnte davor, dass man wegen der rechtlichen Unklarheiten und der Kritik in der Öffentlichkeit auch von einer Verzögerung nicht überrascht sein sollte. Doch nicht nur Tim Cook von Apple übte Kritik an Libra. Führende Politiker sehen Libra ebenso kritisch und nennen es beim Namen: Libra könne die Stabilität des Finanzsystems gefährden, meinte etwa Quarles, einer der Vize-Präsidenten der US-Notenbank.

Was sagt Apple zu Kryptowährungen?

Tatsächlich hat sich Apple sogar mehr oder weniger zu Kryptowährungen geäußert, zumindest, wenn sie in der Hand von Unternehmen sind wie das bei Libra ja geplant ist. Apple CEO Tim Cook hatte in einem Interview davon gesprochen, dass er es nicht gutheißen kann, dass Firmen eigene Währungen aufbauen. Dies sollte in staatlicher Hand bleiben und Apple habe kein Interesse daran, einen eigenen Coin aufzubauen. Damit stellt man sich ziemlich deutlich gegen viele der großen Konzerne, die in dem Bereich forschen oder wie Facebook sogar eigene Währungen auf den Markt bringen wollen. Apple ist hier wieder einmal eigen, zeigt aber auch klare Werte und eine Linie vor, die man gut argumentieren kann.

Eine ähnliche klare Kante zeigt Apple im Bereich Datenschutz, Flüchtlinge und Umweltschutz. Apple CEO Tim Cook tritt hier anders als sein Vorgänger Steve Jobs auch öffentlich auf und lässt in Reden und Interviews keine Gelegenheit aus, die Wichtigkeit von diesen Themen anzusprechen. Apple positioniert sich damit als Image-starkes Unternehmen, was respektabel ist. Man kann damit gerade im Bereich Umwelt und Datenschutz in der Branche etwas voran bringen!

Wo kommen Bitcoin und Co. heute im Internet schon vor?

Natürlich kommen Bitcoin und die anderen bekannten Kryptowährungen als Zahlungsmittel bereits im Internet zum Einsatz. Man kann bei Lieferservice mit Bitcoin bezahlen und es gibt sogar extra Bitcoin-Online-Casinos, um dort quasi sein Guthaben mit diesen Coins zu finanzieren. Also gerade in solchen Nischen ist der Bitcoin definitiv angekommen. Wer sich dafür interessiert, kann einmal auf dem Bitcasino.io Blog vorbeischauen. Blogs wie diese fassen regelmäßig Branchen-Neuigkeiten zusammen, die auch über den bloßen Kurs oder irgendwelche Analysen hinaus gehen. Selbstverständlich gibt es noch andere Bitcoin Blogs, die ihr dafür abchecken könnt.

Fazit

Libra wird durch die öffentliche Kritik und den Abgang von PayPal und Co. massive Probleme haben, wirklich 2020 zum Zug zu kommen. Doch vermutlich wird es Facebook im Endeffekt schon schaffen, die Währung an den Start zu bekommen. Dafür ist man zu mächtig und hat zu große finanzielle Möglichkeiten. Der Bitcoin zeigt währenddessen, dass Kryptowährungen tatsächlich neben der Spekulation auch als Zahlungsmittel eingesetzt werden können. Die normalen Leute werden also langsam herangeführt und könnten das Ganze mit Libra erstmals auch als normale Währung ansehen. Wir bleiben am Ball!

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