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Apple unterbricht seine iPhone 13 Produktion wegen Chipmangel

Laut einem Bericht von Nikkei Asia muss Apple seine iPhone- und iPad-Produktion zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren für ein paar Tage vollständig herunterfahren.

Der Grund dafür ist ein Mangel an Komponenten für das iPhone 13 und einem verantwortlichen Manager aus der Lieferkette zufolge sei dies eine äußerst ungewöhnliche Lage, die Apple bisher nie erlebt habe.

Apple iPhone 13 Produktion stottert

Die Produktion des Apple iPhone 13 und iPhone 13 Pro kommt der enormen Nachfrage kaum noch hinterher. Mittlerweile sind es einige Millionen Stück die fehlen und resultiert in einem Milliardenminus bei den Umsätzen.

Dies trifft den Konzern mitten in der Weihnachtszeit, dem wichtigsten Zeitraum des Jahres, da hier die Nachfrage am höchsten ist. In Deutschland wird ein Großteil der iPhone-Modelle trotz der Probleme überwiegend pünktlich geliefert.

Planziele verfehlt

Wie Nikkei Asia schrieb, sei die Produktion der iPhone 13 Modellreihe im September und Oktober schon 20 Prozent unter den Planzielen gewesen. Apple hatte zugunsten des iPhones seine Fertigung von iPads und iPhone-Vorgängermodellen etwas reduziert, damit deren Bauteile in das aktuellste iPhone verbaut werden können.

Was fehlt seien vor allem Power Management Chips von Texas Instruments und Chips, die Broadcom und Nexperia lieferten. Neben den Lockdowns in Malaysia und Vietnam hatten sich auch Chinas neue Stromgesetze negativ auf die Produktion ausgewirkt.

Bis Apple und andere Unternehmen wieder normal produzieren können, wird es noch eine Weile dauern, auch wenn China kürzlich zur Lösung der weltweiten Lieferkettenprobleme einen Logistikgiganten geschmiedet hat.

 

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