Als ein Universalgenie ist das PDF für den optimalen Workflow unverzichtbar. Jedoch hat das Format auch seine Minuspunkte, welche eine Konverter-Software auf den Plan rufen. Für viele Mac-Nutzer stellt sich dabei die Frage, ob ein externer Konverter eine sinnvolle Lösung darstellt.
Wann kommen die PDF-Konverter ins Spiel?
Mit der Entwicklung des Portable Document Formats (PDF) gelang dem Softwareriesen Adobe Anfang der 1990er-Jahre ein Durchbruch zur Universalität. Unabhängig von dem Betriebssystem und der Software sehen die PDF-Dateien auf jedem Endgerät identisch aus. Die plattformübergreifende grafische Identität des Dokuments inklusive Text und Bild ist die wichtigste Eigenschaft und auch der Hauptvorteil des Formats.
Die Kehrseite der Vereinheitlichung ist die faktische Unmöglichkeit, eine solche Datei direkt zu bearbeiten. Aber auch das Navigieren durch ein PDF-Dokument ist meist erschwert, was insbesondere bei langen Dateien den Lesefluss behindert. Enthalten die Dateien Bilder und Grafiken, beanspruchen sie oft eine Menge Speicherplatz und lassen sich daher nicht ohne Weiteres versenden.
Genau diese drei Probleme soll ein effizienter PDF-Konverter lösen: Eine Datei bearbeitbar, navigierbar und komprimierbar machen. Freilich beherrschen fortschrittliche Konverter nicht nur diese Disziplinen, sondern bieten noch viel mehr Leistung.
Lohnen sich externe PDF-Konverter für MAC-Nutzer?
So ganz unbewaffnet begegnen die Apple-User den genannten Minuspunkten der PDFs keineswegs. Mit dem integrierten Vorschau-Tool steht den Nutzern von MAC OS bereits ein vielseitiges Werkzeug zur Verfügung. Die Vorschau-App ist zugleich ein Viewer und ein Editor für PDF-Dateien. Das Werkzeug erlaubt es Ihnen also, die PDF-Dateien nicht nur im Lesemodus betrachten, sondern auch Markierungen im Text setzen, Formulare ausfüllen, Seiten löschen oder fusionieren sowie Signaturen hinzufügen.
Allerdings ist die eigentliche Konversion bei dem Vorschau-Tool etwas eingeschränkt, denn die PDFs lassen sich lediglich in Bildformate wie JPEG, PNG und TIFF umwandeln. Wenn Sie die PDF-Dateien in bearbeitbare Office-Dokumente umwandeln möchten, dann kommen Sie an einem externen Werkzeug wie der Smallpdf PDF-Converter nicht vorbei.
Ein solches Tool konvertiert jedes PDF je nach Bedarf in Word (DOCX), PowerPoint (PPTX) oder Excel (XLSX) sowie in alle bekannten Bildformate. Diese Dateien bearbeiten Sie problemlos auf Ihrem Mac-Device und können sie anschließend wieder als PDF speichern. Weiterhin lassen sich mit fortgeschrittenen PDF-Konvertern dank der integrierten optischen Zeichenerkennung (OCR) sogar die gescannten PDFs in bearbeitbare Formate umwandeln. Was besonders praktisch ist – bei der Konversion werden alle Formatierungen und Layouts beibehalten. Das umgewandelte Dokument sieht also dem PDF gleich aus und erfordert keine optischen Anpassungen.
Nützlich ist außerdem die Möglichkeit, Dateien in Übergröße radikal zu komprimieren und somit den Transfer zu erleichtern. Für ein Plus an Rechtssicherheit sorgt das Hinzufügen der sogenannten E-Signatur, die jegliche Manipulationen des Dokumenteninhaltes nach dem Signieren ausschließt.
Ein solches Universalwerkzeug muss meistens nicht auf dem Computer installiert werden, sondern ist direkt online nutzbar.
Wenn Sie als Apple-Nutzer intensiv und häufig mit PDF-Dateien zu tun haben, benötigen Sie ein externes Tool, dessen Leistungsumfang weit über den der hauseigenen App hinausgeht.
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