Laut Berichten untersucht Apple derzeit multispektrale Bildgebungstechnologie für geplante iPhone-Kameras.
Die Technologie soll die visuelle Intelligenz, Materialerkennung und Bildverarbeitung verbessern.
Multispektrale iPhone-Kameras?
Wie der chinesische Leaker „Digital Chat Station“ auf Weibo schrieb, bewertet Apple momentan Komponenten bezüglich multispektraler Bildgebung innerhalb der Lieferkette. Jedoch wurden formelle Tests noch nicht durchgeführt, weshalb sich die Bildgebungstechnologie offenbar noch in einer Forschungsphase befinden dürfte.
Die multispektrale Bildgebung arbeitet anders als klassische Smartphone-Fotografie, die nur auf roten, blauen und grünen Standardlicht basiert.
Von der Technologie werden Bilddaten mittels einer Reihe unterschiedlicher Wellenlängenbänder erfasst, welche die Empfindlichkeit gegenüber Infrarotbereichen oder engen Spektralbereichen erhöhen können.
Starker Vorteil
Die verbesserte Material- und Oberflächendifferenzierung bei zukünftigen iPhones wäre einer der hauptsächlichen Vorteile sein, weil die Kamera Stoff, Haut, Vegetation und reflektierende Oberflächen exakter unterscheiden könnte. Im Ergebnis wäre die Motiverkennung klarer und Porträteffekte zuverlässiger.
Multispektrale Daten könnten außerdem die Bildverarbeitung optimieren, vor allem bei Bildern in gemischten Beleuchtungsumgebungen. Die visuelle Intelligenz und das maschinelle Lernen könnten ebenfalls eine Verbesserung erfahren, mit dem Ergebnis einer besseren Objekterkennung, einem genaueren Szenenverständnis und Tiefenschätzung.
Der Leaker hatte im gleichen Beitrag berichtet, dass die Hauptkamera der iPhone 18 Pro Modelle eine variable Blende haben wird. Die Telekamera soll über eine größere Blende verfügen.
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