Laut einem aktuellen Bericht von Bloomberg hat Apple Mitgliedern seines Produktdesign-Teams beachtliche Boni von bis zu 400.000 US-Dollar gezahlt.
Damit will der iPhone-Hersteller verhindern, dass weitere Top-Ingenieure zum aufstrebenden KI-Konkurrenten OpenAI wechseln.

Millionenschwere Aktienpakete zur Mitarbeiterbindung
Wie das Wirtschaftsmagazin Bloomberg berichtet, schüttete Apple rekordverdächtige Prämien in Form von Aktienpaketen aus, sogenannten Restricted Stock Units.
Diese Boni in Höhe von bis zu 400.000 US-Dollar sind an eine Haltefrist von vier Jahren gebunden und sollen die Loyalität der iPhone-Designer gezielt stärken.
Der Hauptgrund für diese kostspielige Maßnahme ist die zunehmende Abwanderung hochqualifizierter Fachkräfte zu OpenAI. Das Entwicklerstudio hinter ChatGPT lockt erfahrene Ingenieure teils mit lukrativen Millionenangeboten, um die eigene Hard- und Softwareentwicklung voranzutreiben.
Sorge vor dem Verlust von Kernkompetenzen
Innerhalb der Apple-Führungsetage wächst offenbar die Sorge über den Verlust von wichtigem Personal. Mittlerweile sind mehr als 40 ehemalige Apple-Mitarbeiter bei OpenAI beschäftigt.
Besonders brisant ist die Tatsache, dass eine Reihe von Ex-Apple-Designern dort nun an neuen Hardwareprodukten arbeitet. Der ehemalige langjährige Apple-Designchef Jony Ive werkelt an einem KI-Gerät in seinem eigenen Unternehmen.
Es ist nicht das erste Mal, dass Apple zu solchen Mitteln greift. Bereits in den Jahren 2021 und 2022 hatte das Unternehmen in Cupertino außerplanmäßige hohe Aktienboni an talentierte Ingenieure in den Bereichen Chipdesign, Hardware, Software und Operations verteilt, um Mitarbeiter langfristig an den Konzern zu binden und der Konkurrenz im Silicon Valley den Wind aus den Segeln zu nehmen.
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