Apples erstes faltbares Smartphone rückt offenbar in greifbare Nähe. Einem aktuellen Branchenbericht zufolge hat Samsung Display kürzlich die offizielle Genehmigung von Apple erhalten, mit der Produktion der OLED-Panels für das faltbare iPhone zu beginnen.
Das Gerät, das voraussichtlich unter dem Namen iPhone Ultra auf den Markt kommt, soll im September gemeinsam mit der neuen iPhone 18 Pro-Modellreihe seine Premiere feiern.
Grünes Licht für die OLED-Produktion
Wie das südkoreanische Fachmagazin The Elec unter Berufung auf Branchenquellen berichtet, hat Apple seinem langjährigen Fertigungspartner Samsung Display die Freigabe erteilt. In Vietnam sind bereits Teile der Backend-Produktionslinien angelaufen. Damit soll die erste Bestellung von rund drei Millionen Display-Panels erfüllt werden, deren Auslieferung noch in diesem Jahr geplant ist.
Bevor Apple eine solche Genehmigung für die Modulproduktion erteilt, muss ein Lieferant sowohl die Qualität der Endmontage als auch die Stabilität der Massenproduktion unter Beweis stellen.
Der Schwellenwert von Apple für die Produktionsausbeute liegt Berichten zufolge bei strengen 70 Prozent. Samsung Display konnte diese Hürde jedoch problemlos nehmen und erreichte eine Endausbeute von rund 80 Prozent.
Exklusiver Vertrag mit Samsung Display
Samsung Display hat sich die exklusiven Rechte gesichert und einen Dreijahresvertrag mit Apple abgeschlossen. Während dieses Zeitraums ist es Apple vertraglich untersagt, faltbare OLED-Displays von anderen Herstellern zu beziehen. Die sogenannte Backend-Verarbeitung erfolgt im Werk von Samsung Display in Vietnam.
Dieser Schritt umfasst die Integration von Treiberschaltungen, flexiblen Leiterplatten und Schutzkomponenten direkt vor der abschließenden Qualitätskontrolle und dem Versand. Das Werk verfügt über rund 80 Produktionslinien, von denen aktuell etwa 50 aktiv sind. Damit stehen auch für eine potenziell steigende Nachfrage ausreichend Kapazitäten bereit.
Technische Daten und erwarteter Preis
Das erste faltbare iPhone soll mit beeindruckenden technischen Spezifikationen aufwarten. Gerüchten zufolge verfügt es über ein 7,8 Zoll großes Innendisplay und ein 5,5 Zoll Außendisplay.
Zur weiteren Ausstattung gehören Touch ID, der kommende Apple A20-Chip sowie ein hauseigenes C2-Modem. Ein Schnäppchen wird das faltbare Flaggschiff allerdings nicht. Als Einstiegspreis stehen rund 2.000 US-Dollar im Raum. Damit würde das iPhone Ultra das teuerste iPhone-Modell in der Geschichte von Apple werden.
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