Apple hat laut Informationen einer EU-Website das auf Softwareentwicklung spezialisierte Unternehmen PlasmaSolve übernommen.
Die Firma fokussiert sich auf plasmabasierte Fertigungsprozesse und könnte Apple künftig bei der Entwicklung neuer Hardware-Designs massiv unterstützen.
Hintergründe zur Übernahme
Der EU-Website zufolge kauft Apple über eine Tochtergesellschaft das gesamte Aktienkapital von PlasmaSolve auf und integriert zudem ausgewählte Mitarbeiter in das eigene Team. Der Schwerpunkt des übernommenen Unternehmens liegt auf der Optimierung von Fertigungsprozessen durch hochmoderne Plasmasimulationssoftware.
PlasmaSolve wurde 2016 von Experten für Materialwissenschaften und Plasmatechnologien gegründet. Ihr Ziel ist es, zuverlässige digitale Zwillingsmodelle zu erschaffen, indem sie physikalische sowie chemische Simulationen mit maschinellem Lernen und Data Mining kombinieren.
MagSight optimiert die Produktion
Vor drei Jahren erweiterte PlasmaSolve sein Portfolio um die hochspezialisierte Software MagSight. Dieses Programm hilft Hardwareherstellern bei der exakten Simulation plasmabasierter Prozesse.
Ein praktisches Anwendungsbeispiel ist das Auftragen ultradünner Beschichtungen auf dreidimensionale Objekte wie das iPhone. Dank der Technologie lassen sich diese Beschichtungen vollkommen gleichmäßig über komplexe Wölbungen, Gehäusekanten und physische Tasten verteilen.
Vorteile für künftige Apple Produkte
Mit dem Know-how von PlasmaSolve sichert sich Apple einen entscheidenden Vorteil für die zukünftige Fertigung.
Die Übernahme bietet dem kalifornischen Konzern die Möglichkeit, noch einzigartigere Hardware-Designs, völlig neue Formfaktoren und innovative Materialien in höchster Qualität zu verarbeiten.
Apfelnews Apple News Blog, iPhone, iPad, Mac & vieles mehr


