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iPhone 11 Pro Pexels
iPhone 11 Pro, Quelle: Pexels

IDC: Apple holt im dritten Quartal 2026 auf dem Smartphone-Markt auf

Der weltweite Smartphone-Markt steht weiterhin spürbar unter Druck, doch Apple schlägt sich in der anhaltenden Branchenflaute vergleichsweise robust.

Laut aktuellen Erhebungen des Marktforschungsunternehmens IDC gingen die weltweiten iPhone-Lieferungen im dritten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar um vier Prozent zurück, dennoch konnte der Konzern aus Cupertino seinen globalen Marktanteil deutlich ausbauen.

Person mit Smartphone

Person mit Smartphone, Quelle: Unsplash

Kopf-an-Kopf-Rennen an der Marktspitze

Mit einem weltweiten Absatz von 57,3 Millionen iPhones kletterte der Marktanteil von Apple von 18,2 Prozent im Vorjahr auf nun 22,4 Prozent. Damit belegt das Unternehmen knapp hinter Spitzenreiter Samsung den zweiten Platz.

Der südkoreanische Konkurrent musste bei den Auslieferungen ein Minus von 5,8 Prozent hinnehmen, steigerte seinen Marktanteil bedingt durch den allgemeinen Markteinbruch jedoch ebenfalls von 18,7 auf 22,6 Prozent. Samsung liegt mit 57,8 Millionen gelieferten Einheiten nur noch hauchdünn vor Apple.

Deutliche Verluste bei der Android-Konkurrenz

Hinter dem Führungsduo folgen die chinesischen Hersteller mit spürbaren Absatzeinbußen. Xiaomi landet mit einem Marktanteil von 12,0 Prozent auf dem dritten Rang und lieferte 30,7 Millionen Geräte aus, nachdem es im Vorjahresquartal noch 43,4 Millionen Einheiten waren.

Den vierten Platz behauptet OPPO mit 25,6 Millionen Smartphones und einem Marktanteil von 10,0 Prozent. vivo folgt auf Position fünf mit 19,1 Millionen Geräten sowie einem Marktanteil von 7,5 Prozent.

Anhaltender Speichermangel belastet gesamte Branche

Insgesamt brach der weltweite Smartphone-Markt nach vorläufigen Daten von IDC um 22 Prozent ein. Das gesamte Liefervolumen sank von 327,3 Millionen auf nur noch 255,3 Millionen Einheiten.

Hauptursache für diesen drastischen Rückgang ist der massive Mangel an Speicherchips, der die Komponentenkosten extrem in die Höhe treibt. Besonders Hersteller im unteren und mittleren Preissegment geraten dadurch stark unter Margendruck, während Premium-Anbieter wie Apple diese Belastungen durch höhere Gerätepreise und stabile Lieferketten besser abfedern können.

Nabila Popal, Senior Research Director bei IDC Worldwide Devices, warnte davor, dass der Markt seinen Tiefpunkt möglicherweise noch nicht erreicht habe. Die Speicherkosten seien seit 2025 um rund 350 Prozent explodiert und steigen weiter. In Kombination mit weiterhin teuren Kernkomponenten sorgt dies für anhaltend schwierige Rahmenbedingungen auf dem globalen Mobilfunkmarkt.

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