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SocialNetworks – Die Verblödung der Jugend Teil 1

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Ich weiß, ich schreibe sonst immer über iPhones, den App Store und sontige Themen die sich mit apfelnews.de beschäftigen. Da ich mir allerdings schon seit langer Zeit die Frage stelle, ob die ganzen SocialNetworks zur Allgemeinen Verblödung führen, musste ich nun endlich über das Thema berichten. Jeder kennt es, fast jeder hat es, angefangen für die kleinen bei Jappy, Kwick und anderen unwichtigen Plattformen, für die größeren eher Relevant, StudiVZ, MeinVZ und andere Communitys, die das Leben mancher Leute beeinflussen.
 

Bevor wir jetzt Anfangen zu Diskutieren, muss man ganz klar sagen, im StudiVZ, da sind nur Studenten! (*Ironie*)

Kann man bei solchen Plattformen wirklich nur davon reden das es toll ist alte Freunde wieder zu finden? Ich denke doch nicht, durch all diese Netzwerke, werden wahrscheinlich auch jeden Tag etliche Freundschaften oder sogar Beziehungen zunichte gemacht. Warum ist das so? Ständige Kontrolle, wer schreibt etwas auf mein Profil, der schreibt etwas auf mein Profil, oh er hat mir nicht geschrieben, oh er hat mich gegruschelt, oder warum schickt er mir nicht diesen tollen Spruch auf die Pinnwand, wie er es bei der anderen gemacht hat. Alles Fragen, die täglich Hunderttausende Menschen quälen. Warum tut man sich das eigentlich Tag für Tag an. Ist es einfach die Kontrolle, fühlt man sich im wirklichen Leben besser, wenn es einem bei StudiVZ gut geht oder jeder Depp weiß, dass es einem überhaupt schlecht geht? Was bringt uns das? Bringt uns das weiter? Was haben wir davon?

Man kann doch stetig beobachten, wieviele Idioten eigentlich z. B. bei StudiVZ den „Buschfunk“ benutzen, für Aussenstehende, die sich nicht auskennen, das ist eine Möglichkeit die anderen schnell auf die eigenen Probleme aufmerksam zu machen, um dann später gefragt zu werden, was ist denn los? Geht es dir gut? Warum schreibst du sowas? Was bedrückt dich?

Ja warum macht man das bloß? Ist alles so abhänig von diesen Netzwerken, dass es aber auch wirklich jeder wissen muss, was man eigentlich hat? Müssen die ganzen Internetfreunde immer vollen Einblick in das Leben haben? Braucht man diese permanente Aufmerksamkeit durch die Netzwerke?

Bestes Beispiel, du bist auf einer Party, du siehst Sie, Sie sieht dich, Sie fragt: Ey, bist du bei Studi? Lass uns doch morgen mal schreiben, so und so heiße ich, füg mich morgen bitte gleich zu deiner Freundesliste hinzu. Ja machst du das? Am nächsten Morgen hat Sie dich 10x gegruschelt und die Freundeseinladung hast du auch schon lange im Haus. Alles geschafft, was für ein perfekter Abend, wieder eine neue Freundin/Freund auf der Freundesliste. Wo führt das hin, bald braucht man sicher keine Handyverträge mehr, jeder hat dann sein mobiles Internet (d. h. Ihr könnt von überall in das Internet) immer und zu jeder Zeit dabei. Alle laufen dann mit Laptops oder iPhones umher und kommunizieren ausschliesslich noch über StudiVZ und MeinVZ und alle anderen tollen Netzwerke, die das Leben so erleichtern.

Desweiteren sollte man sich Fragen, ob man überhaupt noch Geheimnisse hat, wenn man StudiVZ Mitglied ist, aber wozu Geheimnisse haben? Kann doch jeder wissen was ich den ganzen Tag mache. Alle Netzwerke sind quasi die Onlinepropaganda, alles was man früher auf der Straße noch über 5 Ecken gehört hat und wo jeder schön dazu gedichtet hat, wird nun bei den Netzwerken aufgegriffen, allerdings gibt es dort nicht nur 5 Ecken, denn StudiVZ ist ein Kreis. (Da nicht jeder immer alles verstehen kann, quasi eine Endlosschleife)

Ich möchte nicht wissen, wieviele Beziehungen jeden Tag mit der Hilfe von den lieben SocialNetworks scheitern, einer weiß das, der andere weiß das. Und am Ende weiß der eine 2 Sachen, allerdings steht dann noch nicht fest, ob überhaupt etwas von beiden Geschichten stimmt. Das muss schliesslich erst geprüft werden, also was wird gemacht? Die Freundesliste mit den knapp 500 echten Freunden wird aufgerufen und es wird nachgefragt, ob irgendwer noch was weiß. Wenn nun der, der eigentlich was wissen wollte, von allen erfahren hat, was diese wissen, dann kann nun auch der, der alles wissen wollte, sich endlich seine eigene Meinung bilden. Man ist also quasi schon über die Person informiert, bevor man diese das erste mal gesehen hat und man weiß gleich, oh je, die war mit dem und dem zusammen, die hat früher in der Schule immer Kinder von der Schaukel geschubst, oh wie können wir Ihr das verzeihen? Muss denn das ganze Leben durch die VZ's geprägt werden? Das ist eine Frage die wir uns wirklich mittlerweile stellen sollten.

Wer von euch seine Meinung dazu abgeben möchte, der kann dies gerne in den Kommentaren tun. Werdet auch ein Teil vom großen Kreis.

SocialNetworks – Die Verblödung der Jugend Teil 1
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9 Kommentare

  1. Das ist einer der subjektivsten Artikel die ich jemals gelesen habe!
    Vielleicht sollte man auch die positiven Punkte, die mit dem aktiven Benutzen solcher Social Networks daherkommen, aufführen.
    Beispielsweise kann man bei Twitter, SVZ oder ähnliche Portale Menschen viel leichter finden, welche die selben Interessen mit einem teilen.
    Ich persönlich habe durch twitter und svz wirklich viele neue Bekanntschaften auch im realen Leben getroffen.

    Wenn das Leben allerdings, wie du in deinem „Bericht“ beschreibst schon von den Social Networks „geprägt wird“ dann kann da was nicht stimmen, allerdings kann man das meiner Meinung nach nicht derart verallgemeinern.

  2. das ist gut das du das schreibst, jeder hat seine meinung dazu, das ist meine, mein senf, wenn leute das anders sehen, können die gerne kommentare schreiben, wenn ich wüsste das ich 100% richtig liegen würde, dann hätte ich die kommentarfunktion gesperrt, aber trotzdem schonmal danke für den kommentar

  3. es kommt doch auf den benutzer an,
    nicht die site macht den user dumm,
    der user nutz das was er für sich als nützlich hällt.
    Bsp. ich benutze diese Sites als Brief ersatz oder
    für einen gemütlichen plausch mit alten freunden,
    die weiter weg wohnen um mich zu besuchen.

    mal gucken was in teil 2 kommt.

  4. Hi also bezüglich des Artikels, abgesehen von der krassen Subjektivität(welche warscheinlich mehrere Meinungen provozieren soll) Ist die Kernessenz schon getroffen. Traurigerweise sind namenhafte Socialnetworks bei vielen Usern mittlerweile ein Teil des Alltags , der Gedanken und Gefühlswelt ja sogar ein Lebensabschnitt. Aufgrund diverser aktueller Themen u.a. bei Stern werden die Gefahren schnell deutlich. Auf spielerischer Art und Weise und gegenseitigem Ansatcheln, werden Daten preisgegeben oder Bildmaterial veröffentlicht, was einem später sehr schaden kann. Es ist daher jeder selbst verantwortlich in welcher Fülle und Korrekthei er die Social Networks mit Daten füttert. Eins is gewiss man ist in der heutigen Zeit nicht mehr so undurchsichtig wie man mal war …. ( in Anlehnung an den gläsernen Menschen… sehr interressante Themen sind ebenfalls die Problematik der RFID —gibts hier auch schöne Artikel auf der Seite )

    Danke Micha

  5. Ich bin der Ansicht, dass Dir die Suche nach der intellektuellen Elite so schwer fällt, weil Sie von Deinem Standpunkt anderen „über zu sein“ und der daraus resultierenden falschen Blickrichtung von oben nach unten kaum zu sehen ist. Um jedoch diesen Standpunkt weiter auszubauen und zu festigen, scheinst Du aber auch genau zu jenen Menschen zu gehören, die sich an den Harz IV Sendungen des nachmittäglichen Unterhaltungsprogramms laben können und sich darüber freuen jemanden – sei es auch nur auf der Mattscheibe – gefunden zu haben, der noch dünnere Bretter bohren kann und mit seiner unsachlichen und daher unhaltbaren Meinung polarisiert.

    Fakt ist, dass Social Communitys wie Facebook, Jappy, Kwick u.a. Spaß machen, Menschen über Grenzen hinaus verbinden, über Hürden hinweghelfen und viele andere positive Eigenschaften aufweisen. Dass dabei Randgruppen vertreten sind, die den eigenen Präferenzen der Partnerwahl nicht entsprechen, sollte jedem klar sein. Im wahren Leben macht man schließlich zumeist auch einen Bogen um das „Volk“ an der Bahnhofstoilette mit dem Sixpack Bier vom Laden, wo es ALl DIe tollen Sachen gibt. Die meisten nehmen es als gegebenes Übel einfach hin. Warum also nicht auch den Bogen um eine persona non grata bei den sozialen Netzwerken schlagen, wenn man schon die Wahl hat? Warum sich selber mit lautem Wehklagen direkt mit der Nase reintunken?

    Diese Tirade, die suggerieren sollen, man sei von Idioten umgeben und habe keine andere Wahl, sind eigentlich nur das beste Anzeichen dafür, selber eine ausgeprägte Affinität zu der Gruppe gebildet zu haben, gegen die man am lautesten wettert und mit der man in einer wohlweißlichen Hassliebe verbunden zu sein scheint. Oder ist es nur der bemühte Versuche zu zeigen „schaut her, ich bin anders“. Wir werden es wohl nie erfahren. Sicher ist nur: das Leitmotiv kann kein edles sein.

    Daher: Schuster bleib bei Deinen Leisten und schreib wieder über elektronisches Spielzeug.

    :)

  6. toller kommentar, man muss natürlich auch mit sowas leben, wenn man sowas in den raum stellt ;)

  7. Ein von Dir angesprochenes Problem (‚muessen sowas denn ALLE wissen?‘) erledigt sich von selbst, wenn man bei der ‚Internet-Freunde‘-Auswahl genauso waehlerisch ist, wie im richtigen Leben. Eine ‚Klassifizierung‘ (=’sowas erzaehl ich nur meinem besten Freund‘) ist technisch natuerlich schwieriger, aber es scheint so, als ob diese fehlende Parallelitaet von den Providern erkannt wurde, und langsam angegangen wird (siehe ‚Listen‘ in Facebook).
    Obwohl, fuer’s so richtig Private gibt’s doch immer noch IM. ;)

  8. Ausgerechnet soziale Netzwerke verfolgen in erster Linie Gewinnabsichten, was der negative Beigeschmack bei diesen Plattformen ist. Aber Schwachköpfe sind auch in der natürlichen Umwelt anzutreffen. Ein Mensch sollte in seiner Gesamtheit von einem Mitmenschen aufgefasst werden können und nicht an Hand von nicht überprüfbaren Bekanntgaben in SchülerVZ, MySpace, Facebook usw.

  9. Auch wenn ein Hauch Wahrheit an dem Artikel befindlich ist. Letztenendes kommt es aber nunmal auf den User an, wie auch mehrfach angemerkt wurde. Und scheinbar bist DU ja auch dort vertreten, sonst könntest du so einiges ja nicht wissen ;)

    Bist du jetzt auch dumm geworden oder ein Idiot? Oder liegt es vielleicht an dir, dass du trotzallem in der realen Welt weiterlebst und nicht zum Cyberopfer mutierst? ;)

    Zumal es mit Sicherheit selbst auf dieser Seite genug User geben wird, die außerhalb der Seite kein Leben haben…;)

    Wie man es also betrachtet, wenn man nicht in der Lage ist, zu differenzieren, stellt man sich mit den von benannten Userteilen in meinen augen auf eine Stufe…