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Apple: iAd Entwicklung geht schleppend voran!

Die Abhängigkeit von Apple sowie die langen Wartezeiten bis eine erfolgreiche iAd Kampagne gestartet werden kann, veranlasst immer mehr Werbepartner von Apple einen gesunden Abstand zum neuen Werbeauftritt via iAd zu nehmen. Diese Kritiken gehen aus einem aktuellen Bericht des Wall Street Journals hervor.

Die längere Wartezeit für eine iAd Kampagne hat ihren Ursprung dahingehend, dass Apple hier bei der Entwcklung selbst Hand anlegt. Im Vergleich zu normalen mobilen Werbeschaltungen, welche im Schnitt 10 Wochen vom Brainstorming bis zur fertigen Umsetzung beansprucht, müssen aktuell noch mindestens 2 Wochen mehr in Kauf genommen werden. Große Partner wie Citigroup Inc., Walt Disney Co. and J.C. Penney Co müssen sich ersteinmal intensiv mit den Möglichkeiten von iAd vertraut machen und befinden sich somit noch in der Lernphase. Auch Apple habe das Konzept leicht überschätzt und arbeitet nun am Umgang mit den einzelnen Werbepartnern. Einer der ersten iAd Partner ist Nissan, welche intensiv die elektronische Autoschiene per iAd bewerben. Schüttelt man das iPhone, färbt sich das Fahrzeug beliebig oft. Ein Erfolg ist trotz Wartezeiten und Kritik sichtbar.

So heißt es bei Nissan:

„iAd has driven exceptional results to date.[…] the rate of users tapping on the banner is five times the click-through-rate of the Nissan Leaf online campaign.“

Dennoch gibt es Probleme seitens der Werbepartner, ihre eigene iAd Werbung in den einzelnen Anwendungen wieder zu finden. Apple gibt die Einblendungs-Intervalle sowie App-spezifische-Informationen nicht preis. Chanel soll eine geplante Kampagne bereits abgesagt haben. Das derzeitige Aufrufen der iAd Werbung kostet die Entwickler zudem 25 Cent. Geplant waren ursprünglich 2 Dollar pro Klick.

Konkurrenten wie Millennial Media und Google mit AdMob wittern, durch die Verzögerungen bei Apple, ihre Chance die eigenen intelligenten Werbeschaltungen auszubauen.

Apple arbeitet intensiv an einem neuen SDK welches sicher auch die Wartezeiten für die iAd Werbeschaltungen verringern wird. Erste Fakten und Zahlen können desweiteren erst 2011 ausgewertet werden. Nissan hat bereits gezeigt, wie es geht. Angetrieben vom Ehrgeiz und einer gesunden Neugierde werden auch andere Firmen nachziehen.

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