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Steve Jobs erteilt USB 3.0 vorerst eine Absage

Es ist allgemein bekannt, dass Apple sich nicht gerade als kommunikationsfreudiges Unternehmen auszeichnet und sich gerne, besonders im Bezug auf unveröffentlichte Produkte, in einen Mantel des Schweigens hüllt. Das juristische Nachspiel um den verlorengegangenen iPhone 4 Prototypen unterstreicht diese Linie nachdrücklich.

Wenn neue Produkte vorgestellt werden, geschieht dies meist auf perfekt orchestrierten Keynote-Präsentationen, auf denen nichts dem Zufall überlassen wird und immer ein zweiter Mac, eine zweite Tastatur und eine zweite Maus bereit liegt, sollte eines der Geräte doch den Geist aufgeben.

Umso mehr verwundert es daher, dass in den letzten Monaten immer mehr E-Mails, die an Steve Jobs Firmenadresse geschickt werden, tatsächlich beantwortet werden. Beweisen lässt sich natürlich nicht, dass er die E-Mails wirklich selbst verfasst, aber es zeigt doch eine gewisse Offenheit, die besonders sympathisch wirkt.

So erhielt auch gestern ein Apple User eine Antwort auf seine Frage, ob er denn in der nächsten Zeit mit der Vorstellung eines Macs mit der neuen USB 3.0 Schnittstelle rechnen könne. Wir erinnern uns, USB 3.0 wurde für das Weihnachtsgeschäft angekündigt und alle großen Festplatten- und Zubehörhersteller haben bereits einige USB 3.0 Produkte im Programm, vornehmlich USB-Sticks und externe Festplatten.

Steve Jobs antwortete gewohnt kurz und prägnant:

„We don't see USB 3 taking off at this time. No support from Intel, for example.“

Er schliesst damit also nicht komplett aus, dass es in Zukunft Macs mit der neuartigen Schnittstelle geben wird, doch für den jetzigen Zeitpunkt sieht er vor allem Intel in der Pflicht den neuen Standard zu etablieren.

Es darf also angezweifelt werden, dass schon die unmittelbar kommende Generation der MacBook Pro- und iMac-Modelle den neuen Standard unterstützen wird. Die MacBook Pro-Reihe befindet sich am Ende des Produkt-Zyklus (200 Tage seit der letzten Neuvorstellung, durchschnittliche Aktualisierung alle 208 Tage), mit einer baldigen Aktualisierung ist also zu rechnen, während seit der Neuvorstellung der iMacs erst 100 Tage vergangen sind, hier wird man also noch einige Monate auf neue Modelle warten müssen.

via…

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