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Cisco kippt Privatkundengeschäft: Ende für den Flip-Camcorder

Der bekannte Netzwerkausrüster Cisco hat heute bekanntgegeben sich aus dem wohl nicht sehr profitablen Privatkundensegment zurückzuziehen und stattdessen mehr Fokus auf die Kerngeschäft mit Firmenkunden zu legen. Leidtragende dieser Entscheidung sind 550 Angestellte und der HD-Camcorder Flip, der sich auch in Deutschland vieler Fans erfreuen durfte.

Die fünf Bereiche, die laut Ciscos CEO John Chambers wieder mehr in den Mittelpunkt rücken sollen sind Routing, Switching, Teamwork-Lösungen, Plattformen und Video. Besonders die IP-Telefone des Unternehmens vernetzten Hunderttausende Unternehmen weltweit und über die Videokonferenz-Lösungen bleiben Mitarbeiter über den gesamten Globus in Kontakt. Für den Camcorder-Geschäftsbereich, der aus der für 590 Millionen US-Dollar erworbenen Firma Pure Digital hervorging, scheint nun kein Platz mehr im Unternehmens-Linup zu sein. Bestandskunden werden in den kommenden Tagen mit einem Übergangsplan von der Entscheidung unterrichtet.

Obwohl sich die HD-Camcorder großer Beliebtheit erfreuten – war es doch durch den integrierten USB-Anschluss sehr einfach die aufgenommenen Erinnerungen direkt an den Computer zu übertragen – ist in Zeiten immer besserer Kameras in iPhones und sonstigen Smartphones, die mittlerweile schon FullHD in 1080p aufzeichnen können, die Entscheidung gegen ein weiteres Gerät in der Hosentasche verständlich.

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2 Kommentare

  1. Ein kurzer aber wichtiger Auftritt dieses Gadgets

  2. Ich habe den/die/das Flip seit ca. 3 Monaten und es ist ein genialer Camcorder. Ich weiß nicht, ob das wirklich so ein toller Schritt von Cisco ist. Hoffentlich bleibt der Flip erhalten – so ein geniales Produkt!