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DB Touch and Travel geht online: Offiziell via iPhone App das Bahnticket generieren und bezahlen!

Nach einer langjährigen Testphase, geht das neue Touch&Travel Bezahlsystem der deutschen Bahn heute offiziell online. Kritiker sehen noch so manche Lücke im System und sind bei weitem damit noch nicht zufrieden. Dennoch sollen NFC, Barcode und Co Technologien bald unterstützend agieren und vor allem in Sachen Zeitersparnis der Reisenden einen Mehrwert mit sich bringen. Ab sofort wird an fast jedem Bahnsteig ein kleines blaues Kästchen mit eienm roten Punkt in der Mitte zu sehen sein. Hier steckt die Technik für NFC unterstützen Smartphones drin. Das einfache Anvisieren dieses Kästchens mit dem Smartphone soll in Windeseile das Bezahlen der benötigten Fahrkarte realisieren. Was sich so einfach anhört kann unter Umständen aber zu Komplikationen führen. Schließlich unterstützen noch nicht viele Smartphones die neue Near Field Communications Technologie.

Nicht einmal das neue iPhone 4S besitzt einen NFC Chip. Somit müssen Alternativen für das neue „Touch&Travel“ System her. Apps machen es ebenfalls möglich nach erfolgreicher Registrierung bei der Touch& Travel Homepage der deutschen Bahn, direkt per Touch Geste loslegen zu können.

Um den Ticketpreis berechnen zu können ist es laut Aussagen der deutschen Bahn auch nötig die GPS Ortsbestimmung am Smartphone aktiviert zu haben. Die gewonnen Daten werden auf den Servern der deutschen Bahn gespeichert und am Ende des Monats zur Erstellung der Abrechnung genutzt.

Die „Touch & Travel-Mobilitätsrechnung“ soll somit die schnellste und vor allem unkomplizierteste Bezahlmethode sein. Ab heute geht das neue System endgültig an das Netz. Der Kontrolleur checkt dann nur noch den auf dem Smartphone generierten Barcode um die Gültigkeit des elektronischen Tickets  überprüfen zu können. Genügen Akku ist also Voraussetzung.

Video zum neuen Touch&Travel System der deutschen Bahn:

[youtube mSI4QkJlJ88]

Welche Nachteile bringt das neue Touch&Travel System der deutschen Bahn mit sich?

Kritiker dieses Systems sehen hier einige Schwachstellen und geben den Nutzern einige Tipps mit auf den Weg. So muss man beispielsweise penibel darauf achten, dass man sich nach der Anmeldung auch wieder erfolgreich abmeldet. Ist das nicht der Fall, werden die zurückgelegten Kilometer fleißig weiter gelistet und die Rechnung am Ende des Monats entsprechend gepfeffert.

Das Reservieren von Sitzplätzen ist ebenfalls via „Touch & Travel“ (noch) nicht möglich. Desweiteren müssen Freunde von Spartarifen und Bonus Aktionen hier ebenfalls ein „not supported“ in Kauf nehmen.

Bislang wird das neue System lediglich Kunden von Vodafone und der Telekom ermöglicht. Eine Ausweitung ist sicherlich geplant.

Die Touch&Travel App ist ab sofort kostenlos im AppStore erhältlich.

Wir sind gespannt, wie die ersten Erfahrungsbrichte mit diesem System ausfallen.

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5 Kommentare

  1. halte das auch für viel zu gefährlich, jetzt triffst jemand in der bahn und vergisst das echt abzumelden… na vielen dank für die rechnung!!

  2. Finde ich echt klasse!! Nie wieder anstehen ich bin begeistert!!

  3. Cool aber hab nur nen iPod

  4. Als begeisterter Eisenbahn-Fan beobachte ich die Entwicklung des Systems schon seit längerem. Diese Touch-Points befinden sich schon seit mindestens 4 Jahren an allen Stationen der Bahnstrecke Berlin – Hannover. Ich persönlich finde das System aber nur sinnvoll wenn man wirklich sehr spontan verreisen möchte. Und wer Angst davor hat das er vergisst sich wieder auszuloggen: man kann auch weizerhin ne Fahrkarte am Schalter, Internet oder Bahn-App kaufen.

    Aber die Idee an sich finde ich klasse. Gerade in verbünden, wo man sich evtl nicht so gut auskennt wäre das meiner meinung seh sinnvoll!

  5. Das wird mich nicht in die Bahn locken… definitiv nicht.