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Apple Park Nachhaltigkeit
Die Zentrale von Apple wird zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben, Quelle: Carles Rabada, Unsplash

Apple prüft Intel und Samsung für die Chipherstellung

Laut einem aktuellen Bericht von Bloomberg führt Apple derzeit frühe Gespräche mit Intel und evaluiert die Fertigungsanlagen von Samsung Electronics.

Das primäre Ziel des Unternehmens aus Cupertino ist es, die Produktion seiner Prozessoren breiter aufzustellen und die starke Abhängigkeit vom bisherigen Hauptlieferanten TSMC zu verringern.

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Apple-Produkte, Quelle: Pixabay

Erste Verhandlungen mit neuen Partnern

Wie Bloomberg berichtet, befinden sich die Gespräche mit Intel und Samsung Electronics noch in einer sehr frühen Phase. Apple-Vertreter haben unter anderem bereits ein texanisches Werk von Samsung besucht, in dem künftig Chips für das Unternehmen produziert werden könnten.

Parallel dazu wurde das Hardware-Team unter der Leitung von Johny Srouji Berichten zufolge in fünf Schlüsselbereiche umstrukturiert. Einer dieser Bereiche fokussiert sich explizit auf Apple Silicon und wird von dem langjährigen Apple-Experten Sri Santhanam geleitet.

Herausforderungen bei der Diversifizierung

Die größten Hürden bei Apples Bemühungen um eine breitere Lieferkette liegen laut Bloomberg im Umfang und in der Zuverlässigkeit der Produktion. Aktuell können weder Intel noch Samsung die Art von hochmoderner Fertigung und enormer Skalierung mit der gleichen Verlässlichkeit garantieren, die TSMC zum weltweit führenden Auftragsfertiger und einem zentralen Partner von Apple gemacht hat.

Aktuelle Geräte wie das iPhone und die neuesten Macs werden von Chips angetrieben, die im fortschrittlichen 3-Nanometer-Verfahren gefertigt werden. Dennoch ist Apple nicht immun gegen Störungen auf dem Weltmarkt. Momentane Engpässe entstehen unter anderem durch den massiven Ausbau von KI-Rechenzentren sowie eine unerwartet hohe Nachfrage nach Macs, die sich optimal für den lokalen Betrieb von KI-Modellen eignen.

Apples starke Abhängigkeit von TSMC birgt aufgrund der wachsenden geopolitischen Spannungen rund um Taiwan und der Beziehung zu China zunehmende Risiken. Um diesen vorzubeugen, muss der Konzern proaktiv handeln. Eine Verteilung der anspruchsvollen Chipfertigung auf mehrere Hersteller wie Intel und Samsung würde Apples Lieferkette langfristig stabilisieren und Ausfälle abfedern.

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