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Asien: Fake-Steve Jobs und iFöhn

Ehrung oder Niveaulosigkeit? In China steht seit kurzem ein Föhn im Apple-Design zum Verkauf, der laut Hersteller eine Huldigung an Godfather Steve Jobs darstellen soll. Biblisch geht es auch im asiatischen Fernsehen zu: Komiker Ah-Ken tritt in einem Werbespot als Engel mit Heiligenschein in persona Steve Jobs auf und veralbert im Zuge einer Android Tablet-Vorstellung den Apple-Gründer.

Die Diskussionen laufen heiß: Wann ist die Grenze des guten Geschmacks überschritten? In Asien zumindest traute man sich nun, den im letzten Jahr verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs gehörig zu verhunzen. Erst vor wenigen Wochen machte eine Firma Schlagzeilen, die aus Steve Jobs eine Actionfigur zum kommerziellen Verkauf machen wollte. Apple stoppte diesen Versuch mit massiver Unterstützung einiger Anwälte. Schlussendlich ruderte der ambitionierte Produzent zurück.

Mit dem Namen Steve Jobs möchte man in China nun auf eine ganz andere Art Kapital ansammeln. So soll der „iFeng 4S“, ein herkömmlicher Föhn, das Andenken an Steve Jobs erhalten. Zwar wurde Steve Jobs schon zu Lebzeiten wegen seiner ausgeprägten Haarpracht von Friseuren und Styling-Experten auf der ganzen Welt bewundert, doch sieht man in dem „iFöhn“ nicht die richtige Methode, das Andenken an Steve Jobs zu bewahren. Jobs-Fans mit Bedarf nach heißer Luft sollten laut dem Händler tmall.com allerdings schnell zuschlagen. Die Sonderedition mit goldenen Metallbuchstaben und dem Schriftzug „Steve Jobs 1955-2011“ sei limitiert. Das weiße Prachtstück ist aktuell für schlappe 99 Yuan zu haben, was etwa 16 US-Dollar entspricht.

Und auch an anderer Stelle will man mit Steve Jobs Geld verdienen. Aktuell begeistert die Vorstellung des chinesischen Komikers und Parodisten Ah-Ken die Massen. Dieser spielt die Hauptrolle in einem 24-sekündigen Werbespot des Tablet-Herstellers Action Electronics und übernimmt die Rolle von Steve Jobs. In der üblichen Präsentationsart und vor ähnlicher Präsentations-Kulisse wird ausgerechnet das Android-Tablet Action Pad vorgestellt. Steve Jobs selbst bezeichnete Android zu Lebzeiten als „Shit“ und wäre mit dieser öffentlichen Demontage wohl keineswegs einverstanden gewesen. Einen besonders bitteren Charakter bekommt der Werbespot für Apple und Steve Jobs durch die Art der Darstellung des Apple-Gründers. Mit Engelsflügeln und einem Heiligenschein veralbert man die Huldigung des Visionären Steve Jobs. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert außerdem eine Firmensprecherin von Action Electronics, die den Werbespot verteidigt. Steve Jobs habe immer Produkte und Artikel angepriesen, die für die Menschen gut waren. Darin sehe sie die Legitimation, mit seinem Namen auch andere „gute Dinge“ verkaufen zu dürfen.

Anmerkung: Das verwandte Bild entstammt der Präsentation auf tmall.com

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7 Kommentare

  1. themanwhochangedtheworld

    Finde ich einfach nur niveaulos. Es zeigt wie schlecht ein Produkt ist, wenn in dessen Werbung andere Produkte oder Hersteller verspottet werden. Samsung ist da ja schon gut dabei, aber nun auch noch einen Toten ins lächerliche zu ziehen ist deutlich unter der Gürtellinie.

  2. Heult nicht rum! Was ist denn mit nem
    Wackel Elvis, da
    Beklagt sich auch keiner

  3. Tut nicht so als wäre Seve heilig oder ein Gott gewesen.
    Andere werden zu Lebzeiten durch den Kakao gezogen.

  4. Die haben doch nicht mehr alle Latten am Zaun!

  5. themanwhochangedtheworld = fanboy… du wuerdest auch’nen haufen scheisse kaufen nur weil der apple logo drauf ist ^^

  6. Die Asiaten sind einfach bescheuert! Mehr muss man dazu nicht sagen so niveaulos!

  7. Unnütz!