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Das wahre Problem mit Siri und dem iPhone 4

Die Nachrichtenagentur AppleInsider (engl.) nun vermeldet, haben Entwicklerteams den wahren Grund für Siris Inkompatibilität mit dem iPhone 4 herausarbeiten können. Apples Begründung, der A4-Chip sei schlicht nicht leistungsstark, wurde schnell abgeschmettert. Bei genauerer Betrachtung ist das eben auch nur die halbe Wahrheit. An der Leistungsstärke direkt liegt es nicht.

Als im September letzen Jahres das iPhone 4S das Licht der Welt erblickte, war die Sprachassistentin Siri direkt als eingebaute Killer-App bekannt. Bereits wenige Tage vor der Veröffentlichung konnten Hinweise auf die smarte Begleiterin im Betriebssystem gefunden werden. Leider war es längere Zeit unmöglich Siri auf das Vorgängermodell zu portieren, da die Abfragen über Apples Server und nicht am iPhone verarbeitet werden, wodurch das Device erst einem Verifikationsverfahren ausgesetzt werden musste, das sich zwar mittlerweile umgehen lässt, aber weiterhin kein reibungsloses Arbeiten mit Siri erlaubt.

Dies wird wohl auch nie geschehen, wenn man den aktuellen Berichten glauben darf. Der Grund dafür liegt tatsächlich im Prozessor, jedoch ist es nicht dessen Leistung. Teams von iFixit und Chipworks fanden heraus, dass der A5 Chip eine zusätzlich Hardware zur Geräuschunterdrückung von Audience beinhaltet, die das iPhone 4 zwar auch hat, allerdings um die direkte Integration und ein Update erweitert wurde. Die neue Technologie nennt sich „EarSmart“ und ermöglicht neben der geräuschunterdrückten Aufnahme von Stimmen aus nächster Nähe auch glasklare Recordings bis zu einer armlangen Entfernung. Diese „far-field speech“-Technologie war zu Zeiten des iPhone 4 leider noch nicht erhältlich gewesen, sodass es im Endeffekt tatsächlich ein Hardwareproblem ist, dass die Handhabung mit der Sprachassistentin so unkomfortabel macht. Es fehlt im wahrsten Sinne das Sprachverständnis.

In den nächsten erwarteten Geräten, dem iPad 3 und dem iPhone 5, wird ein Apple A6 Prozessor erwartet, dessen Leistung und Sprachverarbeitungsfertigkeiten sicherlich nicht weniger beeindrucken wird. Doch wie es scheint ist der Traum von Siri auf älteren Modellen geplatzt. Ein Hardwareproblem kann auch der beste Programmierer nicht umgehen. Schade eigentlich.

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8 Kommentare

  1. Ich bezweifle, dass der Autor des Artikels diesen auch selbst verstanden hat. Neben den „Denglisch-Auswüchsen“ ist auch inhaltlich nicht nachvollziehbar, warum nur glasklare „Recordings“ Siri dazu bewegen sollen, zu reagieren. Es reicht doch, wenn Siri (somit Apple’s Rechner) die Fragen überhaupt versteht, diese müssen nicht „glasklar recordet“ sein. Hauptsache mal wieder im Netz irgendwo etwas aufgeschnappt, auch wenn’s Blödsinn ist, und weiter verbreitet….

  2. Alles gut und schön, dann sollte aber wenigstens das ipad2 Siri-kompatibel sein. In diesem steckt doch der A5 Prozessor. Oder sehe ich das falsch?

  3. @david: du hast recht. und leider fiel mir dieser autor in letzter zeit schon häufiger durch unreflektierten unsinn auf. schade eigentlich für apfelnews.

  4. Sorry nicht persönlich nehmen, hatte selber Siri zu Test Zwecken 2 Wochen auf mein iPhone 4 laufenund hatte keine Probleme damit. Siri hat alles verstanden selbst wenn ich tv dabei geschaut habe.

    Bin kein Freund von jailbreck und habe es deswegen wieder rückgängig gemacht.

  5. @ Hans & David: Der Autor trägt doch nur das vor was andere rausgefunden haben. Wo ist das Problem?

    @ David: Was hat der Anwender davon, wenn er Siri nur in einer geräuschfreien Umgebung nutzen kann? Das Ergebnis entspricht dann nämlich dem was Windows-Phone-User haben. Das nämlich ist weit weg von dem was Siri leistet.
    Letztendlich geht es Apple darum eine Anwendung mit Nutzen für den User zu „verkaufen“ und nicht wie Windows ein Tool zu basteln was den Speicherplatz nicht wert ist.

  6. An den Author, glaubst du wirklich was du da schreibst. Wenn Iphone4 Siri bekäme, würde keiner mehr den 4S kaufen. Genau wie oben schon gesagt, wieso ist dann Siri bei Ipad2 nicht möglich. Das Siri ist ein Vermarktungsmöglichkeit, dass nicht aus der Hand gegeben wird.

    @Ein Hardwareproblem kann auch der beste Programmierer nicht umgehen
    So ein blödsinn. Natürlich kann man das umgehen. Siehe PS3 bei seiner HDMI-Schnittstelle. Bei ersten Veröffentlichung hat es HDMI-Version 1.1 und jetzt über Firmwareupdate kann es 1.4. Dafür war es aber nicht ausgelegt. Was die Hardware nicht kann wird über Software realisiert. Natürlich ist da auch Grenzen gesetzt. Aber dies trifft bei weitem nicht auf das Siri zu.

  7. @ Dr_Bob:
    Die Erfahrungen mit der Siriportierung auf das iPhone 4 sprechen aber eine andere Sprache. Und bevor ich irgendetwas im Netz abschreibe, denke ich darüber nach.

  8. Schön, dass das so sein soll, aber auf meinem iPhone 4 versteht Siri mich sehr gut, wenn ich aus „armlanger Entfernung“ in normaler Lautstärke spreche, auch wenn ich Musik höre, fernsehe, oder Leute im Hintergrund sich unterhalten, also weiß ich nicht, was diese tolle, neue, verbesserte Hardware bringen soll. Verbesserungen sind klasse, aber interessieren mich herzlich wenig, wenn ich keinen Vorteil darin sehen kann.