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Captain Antarctica erobert die AppStore-Charts [Review]

Captain Antarctica erschien erst vorgestern im App Store, stürmt sich aber langsam an die Spitze der Charts. Für 79 Cent als iPhone- und 1,59 Euro als iPad-Version geht der Preis noch in Ordnung, eine Universal-App wäre aber angebrachter. Die Einzelheiten des Unterwasser-Abenteuers erfahrt ihr nun im Review.

Zu Beginn sollte man sich erstmal überlegen, mit welcher Steuerung man die Tiefen des Ozeans erobern möchte. Zur Wahl steht neben der üblichen Accelerometer-Steuerung auch noch eine normale Steuerung über den Touchscreen.

Ihr spielt einen Pinguin, der seine Frau und Kinder verloren hat. Diese müssen nun wieder gerettet werden und dafür müssen verschiedenste Abenteuer erfolgreich durchspielt werden. Ihr schließt euch also einem verrückten Erfinder an und macht euch mit einem jetbetriebenen Tauchboot zum Grund des Meeres. So viel zur Ausgangssituation.

In insgesamt sechs verschiedenen Unterwasserumgebungen müsst ihr vorgegeben Rätsel lösen. Mit eurem Spezialanzug taucht ihr automatisch in einem rasanten Tempo nach unten. Nun könnt ihr euch mit der gewählten Steuerung nach rechts oder links bewegen. Während ihr nach unten reist, könnt ihr Fische einsammeln, damit sich eine Raketen-Anzeige in der oberen rechten Ecke füllt. Sobald diese gefüllt ist, erhaltet ihr Zusatzpunkte und einen Extra-Boost, der sich sehen lassen kann.

Leider warten auf eurer Reise nicht nur Fische oder Magnete, die Fische sogar ansaugen können, sondern auch böse Seesterne, Unterwasserbomben oder gefährliche, sich teils ruckartig bewegende, Fische. Da euch immer ein Leben abgezogen wird, falls ihr ein feindliches Objekt berührt, müsst ihr also immer auf der Hut vor Gefahren sein.

Nun aber zurück zu den Missionen: In jedem der sechs verschiedenen Umgebungen bekommt ihr zu Beginn Aufgaben, die gelöst werden müssen, um eine weitere Umgebung freizuschalten. Bei der ersten Mission gibt es beispielsweise sieben Aufgaben. Zu den Aufgaben zählt am Anfang das Einsammeln von 25 Fischen mit einem Magneten oder auch das Einsammeln aller in dem ersten Level vorkommenden Fische.

In Level drei geht es hingegen schon richtig zur Sache: Man muss Upgrades aus dem Store gegen erspielte Münzen eintauschen, einen gefährlichen Hai treffen oder eine fast unerreichbare Menge an Münzen einsammeln. Neben der Komplexität der Missionen erhöht sich auch die Quantität.

Spielt man eine Zeit, bemerkt man schnell die komplex und elegant gestalteten Unterwasserwelten. Immer mehr Hindernisse kommen pro Level hinzu und die Schwierigkeit nimmt zu. Zum Glück hilft der Store bei der Bewältigung der Aufgaben. Hier kann man die eingesammelten Münzen gegen die verschiedensten Sachen eintauschen. Es gibt Leben, eine bessere Taschenlampe für die Tiefsee, ein Rettungsknopf zum Überleben und weitere nützliche Items. Der wesentlich interessantere Bereich nennt sich Extras. Hier finden sich Upgrades für den Jet-Anzug, der in drei Stufen verbessert werden kann. Zusätzlich lassen sich bessere Magneten oder Abwehrschilder einkaufen.

Die grobsten Einzelheiten vom Spiel wurden nun eigentlich schon beschrieben und erklärt. Die grafische Gestaltung und das Spielkonzept hat mich überzeugt. Die Preisgestaltung mit In-App-Einkäufen ohne verfügbare Universal-App gefällt mir aber nicht so gut. Im Video zeigen wir euch jetzt noch etwas Gameplay:

Die App gibt es für iPhone und iPad in getrennten Versionen.

Captain Antarctica erobert die AppStore-Charts [Review]
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