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London 2012: Persönliche Hotspots sind verboten

Mit 45 Milliarden US-Dollar ist Olympia aktuell die zweit wertvollste Marke der Welt. Apple übertrifft die Zahl nochmal mit 25 Milliarden US-Dollar. Bereits in der Vergangenheit wurden beispielsweise Metzger abgemahnt, da sie ihre Produkte mit dem Olympia-Logo beworben hatten. Auf dem gesamten Gelände darf nur McDonalds Pommes und andere Produkte verkaufen und die Geldautomaten kommen von VISA. Nur die Sponsoren, die viel Geld bezahlt haben, dürfen auch wirklich mit Olympia offiziell werben. Soweit noch verständlich. Der britische Mobilfunkanbieter BT besteht nun jedoch auf dem teuer gekauften Status „exklusiver Mobilfunkpartner“.

BT hat sich um eine Internetanbindung gekümmert und stellt einen stündlichen Zugang gegen umgerechnet etwa 7,50 Euro bereit. Die WLAN-Abdeckung ist zwar ganz gut, aber viele wollen sich dieses Geld natürlich sparen und greifen auf den Hotspot von Freunden zurück. Am iPhone lässt sich ein „Persönlicher Hotspot“ einrichten, auf den dann bis zu fünf Personen gleichzeitig zugreifen können. So bizarr es nun auch klingt: Die Benutzung dieser persönlichen Hotspots ist auf dem gesamten Gelände verboten.

Nun werden sich viele denken, dass sich darum sowieso niemand kümmert und es zum Gewohnheitsrecht wird, den persönlichen Hotspot trotzdem zu nutzen. Laut theage.com.au patroullieren „Wi-Fi-Polizisten“ das Gelände, um die Regel auch durchzusetzen. Das Personal hat besondere Empfänger und kann die Netzwerke so orten. Danach werden die Verantwortlichen für die illegal erstellten Netzwerke darauf hingewiesen, dies in Zukunft zu unterlassen.

Es gibt rund um Olympia eine große Marken-Polizei, die viele Regeln durchsetzen möchte. Inoffizielle Produkte, dessen Hersteller nicht bezahlt haben, werden von der London Olympic Organising Committees abgemahnt. Alle Produkte, die nicht von einem offiziellen Partner stammen, sind verboten. Dazu zählt auch schon ein Stand der Kuchen mit den bunten Olympia-Ringen verkauft.

London 2012: Persönliche Hotspots sind verboten
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5 Kommentare

  1. Es gibt in der ganzen Londoner Innenstadt, in der U-Bahn und auch etwas außerhalb UMSONST Wi-fi, von anderen Anbietern, ich habe BT nicht einmal genutzt weil andere Anbieter wie „Virgin“ es umsonst anbieten, einen persönlichen braucht man gar nicht! 

  2. Und aus den oben genannten Gründen hat sich Olympia in seiner jetzigen Form überlebt. ICh kann nicht nachvollziehen, warum es verständlich sein sollen, dass Konzerne bestimmen, was ich dort esse.

    Vielleicht sollte man Olympia abschaffen, wenn selbst große Staaten unter der finanziellen Last zusammen brechen. Oder Olympia wieder seriös machen, denn seriös ist in meinen Augen etwas anderes.

  3. Olympia ist ein Mafia – Verein und gehört abgeschafft ! Das hat alles mit Sport gar nichts mehr zu tun !!!

  4. Das stimmt -Olympia ist eine riesen Mafia. Übrigens die Fußballverbände auch. Die machen alles zu Geld, was man irgendwie zu Geld machen kann. Die Entscheidungen gegenüber den Sportlern ist auch öfters ungerecht. Zum Thema, viele haben doch mittlerweile Internet und außerdem gibt es doch Auslandskarten. Ich finde es schon affig einen Hotspot zu verbieten, um seinen eigenen durchzusetzen. So kommt man leicht zu Geld.

  5. 7,50€ ist schon dreist!
    Da muss ich Kritiker recht geben mit dem essen..