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Steve Jobs-Yacht wurde beschlagnahmt – Designer fordert Millionen

Ende Oktober berichteten wir von der Yacht, die der verstorbene Apple-Mitbegründer Steve Jobs beim Designer Philippe Starck in Auftrag gegeben hatte. Damals wurde die Yacht erstmals im Hafen des niederländischen Dorfs Aalsmeer gesehen. Nun wurde die Yacht beschlagnahmt, da die Erben von Steve Jobs Rechnungen nicht bezahlt haben sollen. Dies meldet der Anwalt des Designers Starck.

Wie die Süddeutsche Zeitung unter Berufung der Aussagen des Anwalts berichtet, existiert ein Streit über die eigentliche Höhe des Honorars für Starck. Aufgrund dessen hat eine holländische Gerichtsvollzieherin die Yacht nun beschlagnahmt. Das Schiff mit dem Namen Venus habe Gerüchten zufolge gut 100 Millionen Euro gekostet. Im Detail dreht es sich um zwei Rechnungen des Designers, die an die Erben von Steve Jobs gerichtet sind. Diese wurden bis dato noch nicht beglichen.
Starck fordert indes insgesamt neun Millionen Euro für seine Arbeit, während die Jobs-Erben lediglich sechs Millionen Euro zahlen wollen. Da der Designer mit Jobs befreundet war, existiert laut Starck auch kein Auftrag in Schriftform, sodass die Szenerie kompliziert werden könnte.

Yacht war seit Jahren in Planung

Philippe Starck hat die Yacht gemeinsam mit Steve Jobs bereits vor einigen Jahren geplant. Der Designer ist jedoch auch in der IT-Welt kein unbeschriebenes Blatt. So kreierte er eine Computermaus für Microsoft sowie eine externe Festplatte. Ein Blick in das Innenleben der Yacht zeigt zudem auf, dass deutliche Parallelen mit den Apple Stores bestehen. Vor allem die Glasfront ist hierbei zu nennen.

Steve Jobs-Yacht wurde beschlagnahmt – Designer fordert Millionen
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7 Kommentare

  1. Der Artikel stimmt so nicht und wird auf Maclife völlig anders wiedergegeben. Starck hat einen Prozentsatz der Baukosten für das Schiff vereinbart. Diese waren von ihm mit 150 Mio berechnet worden. Leider hat sich der gute Starck aber bei der Planung so verrechnet, dass die Baukosten deutlich darunter blieben (von 110 Mio ist da die Rede) Logisch dass dann das Honorar sinkt, da ja vorher als %.-satz auf die Baukosten vereinbart.
    Es ist also Dummheit keine Festpreise für sein Honorar – oder einen Prämienzuschlag zu vereinbaren, wenn man die Baukosten niedriger hält.
    Klingt also alles recht reißerisch, wenns da heißt: Rechnungen nicht bezahlt — oder Gerichtsvollzieher usw.

    Tatsache ist, dass die meisten Bauherren mit fadenscheinigen Gründen Abnahmen verzögern und Mängel geltend machen um den zu zahlenden Preis zu drücken. Das ist hier nicht der Fall — es gibt eine klare Vereinbarung x% von den Baukosten an Honorar — und die Baukosten waren nunmal nicht 150 sondern nur 110 Mio. Ergo: weniger Honorar.

  2. Mcfee: Du hast keine Ahnung von der Sache!

  3. Ich frage mich grade, was Jobs mit so einer Yacht besser gesagt Schiff anstellen wollte. Wenn nichts schriftliches festgehalten wurde, hat die Firma Pech gehabt. So groß ist bei uns ein Rheinschiff.

  4. @Macfee: Es kursieren unterschiedliche Mutmaßungen. Wir haben uns für die Süddeutsche Zeitung als objektivere Quelle entschieden.

  5. Zitat Kaan :

    Mcfee: Du hast keine Ahnung von der Sache!

    Mein Freund, Du aber auch nicht. Ich hatte es auch so gelesen, wie Macfee es hier beschrieben hat. So ist es nun mal mit den Medien, da wird viel geschrieben, gelogen und übertrieben, nur um eine reißerische Schlagzeile zu haben.

  6. Zitat Daniel :

    @Macfee: Es kursieren unterschiedliche Mutmaßungen. Wir haben uns für die Süddeutsche Zeitung als objektivere Quelle entschieden.

    … oder für die Version, die aufregender klingt? Wie auch immer. Was ist daran so spannend das hier als News zu posten?
    Ist das hier eine Webseite, die sich mit Apple und deren Technik befasst? Oder wühlt man wie RTL und Co lieber in Mülltonnen für eine Story die eigentlich niemanden wirklich interessiert?

  7. also die Jacht ist wieder frei. Wie man sich geeinigt hat ist aber nicht bekannt.