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Apple Patente: Einblick in die Planung eines Apple Stores

Apple produziert Patente am laufenden Band. Meistens handelt es sich dabei um solche, die Technologien oder Designs schützen, die wir mehr oder minder wahrscheinlich in kommenden Apple-Produkten sehen werden. Ein kürzlich entdeckter Patentantrag jedoch bietet einen Einblick in den Aufwand, den Apple in die Planung der Produktanordnung und -Präsentation innerhalb eines Apple Stores steckt.

Das Patent trägt den Namen „System and method fro planning layout of a retail store“ und kombiniert verschiedene interaktive Features zum Planen der Produktpräsentation mit einem Management-System. Somit kann das System sicherstellen, dass Apple Stores dem Kunden auch bei neuer Anordnung und unabhängig vom besuchten Store eine konsistente Einkaufserfahrung bieten. Das System ermöglicht es, weltweit ein zusammenhängendes Retail-Konzept zu ermöglichen.

Im Zentrum des Systems steht ein Server, der alle Apple Stores weltweit erfasst und mit Produktdaten, interaktiven Store-Karten, Informationen über die Nutzungsanteile und Ausrichtung der Verkaufsfläche und noch einigem mehr versorgt. Der Server verteilt die Daten an einen Server vor Ort im Store, und dieser erstellt dann aus den vorliegenden Funktionen einen Plan für die Verkaufsfläche sowie digitale Produktbeschilderungen.

Im Antrag heißt es, dass die meisten Retail-Stores individuell und lokal beeinflusst gestaltet werden und sich an die lokalen Begebenheiten anpassen. Apples System dagegen ermöglicht es, neue und alte Produkte weltweit auf die gleiche Weise zu präsentieren, zu beschildern und auszustellen.

Außerdem organisiert das System dynamische Beschilderung. Momentan nutzt Apple iPads, um den Kunden im Store mit Informationen zu versorgen. Da das System von einem zentralen Server kontrolliert wird, können Updates für die Beschilderung der Produkte oder Werbeaktionen einfach und unkompliziert von Cupertino aus an die Apple Stores geschickt werden und kommen sofort beim Kunden an. Desweiteren kann das System das Inventar der Stores überwachen und so auch die Lieferungen neuer Geräte koordinieren.

Das Patent schützt ein System, das nie direkt beim Kunden ankommen wird. Trotzdem ist es durchaus beeindruckend zu sehen, wie viel Gedanken man sich in Cupertino über das Design der Apple Store Innenräume macht.

(via AppleInsider)

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Ein Kommentar

  1. Sher akribisch. Simuliert diese App auch die Lautstärke in so einem Apple Shop und die Wartezeit die der Kunde benötigt um jemanden zu bekommen der einen die Ware bezahlen lässt?

    Warum konnte ich diesen Kommentar nicht vom iPhone über den mobilen Safari aus eintragen? (jetzt vom Mac über Safari eingetragen)