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iTunes Apps bei Google Suche nahezu unsichtbar: Apple ist schuld!

Seit Februar ist auffällig, dass bei der Suche nach iTunes Anwendungen über Google, die Ergebnisse alles andere als zufriedenstellend ausfallen. Das liegt vor allem daran, dass ein massiver Abfall des Sichtbarkeitsindex (Si) von iTunes innerhalb weniger Wochen stattgefunden hat.  Die Experten von Sistrix haben sich die ganze Geschichte einmal genauer angeschaut und gelangten zu dem Fazit, dass nicht Google an der schlechten Sichtbarkeit der iTunes Seiten verantwortlich ist, sondern Apple selbst. 

Suche nach iTunes App bei Google verläuft im Sand

In einem interessanten  Blogpost äußerte sich Johannes Beus, Gründer und Geschäftsführer von SISTRIX, aktuell zu dem rapiden Absturz der iTunes Suchergebnisse bei Google. Anhand von Beispielen werden zunächst die Anomalien verdeutlicht. Wenn es dann um die Ursachenforschung geht, mutmaßt der Suchmaschinenexperte zunächst, dass im ersten Moment Google als Übeltäter entlarvt wird. Rückschlüsse warum Google iTunes in den Suchrankings versuchen könnte in den Abgrund zu stürzen, lassen sich schnell ziehen. Schließlich konkurrieren Apple und Google unter anderem im Bereich der mobilen Betriebssysteme. Wenn Googles PlayStore im eigenen Hoheitsgebiet also eine höhere Gewichtung, als der prominente iTune Store erfährt, dürfte das dem Suchmaschinen-Giganten durchaus zufriedenstellen.

In der Tat ist Analysen von Sistrix zufolge aber Apple ganz allein für den niedrigen Sichtbarkeitsindex verantwortlich:

„Bei 46.133 (46,1 %) der gecrawlten Seiten lieferte der Server von itunes.apple.com einen 403-Statuscode (Forbidden) aus. Der Server verbietet dem Crawler also die Anforderung der URL und der Crawler geht folglich leer aus. Es ist davon auszugehen, dass auch der Googlebot diese Probleme hat. Ein Tweet von Google-Sprachrohr Matt Cutts bestätigt diese Annahme.
Man muss also ganz klar sagen, dass die Probleme hausgemacht sind und eindeutig von Apple verursacht wurden.“

Johannes Beus merkt zum Einstieg an, dass die Suchanfrage „Tom Tom Europa“ beispielsweise seit April 2012 die iTunes Seite auf apple.com Platz 1 als Ergebnis  darstellte. Am 25.03.2013 fiel die Seite auf einmal auf Position 79. Wenig später konnte gar kein Top 100 Ranking mehr festgestellt werden. Laut dem Experten liegt die Ursache für die schlechten iTunes Suchergebnisse bei Apple und im Detail bei Apples SEO Arbeiten. Ob der Negativ-Trend beabsichtigt ist oder von Apple einfach übersehen wurde, ist nicht bekannt. Schließlich existiert das Problem mit der geringen Sichtbarkeit wohl schon seit Februar. iTunes rutsche innerhalb weniger Wochen von 226 Punkten auf unter 78 Punkte.

Nach einem kurzen Test und der Suchanfrage nach „Tom Tom Europa“ landete bei mir die iTunes App wieder auf Platz 1, dicht gefolgt vom PlayStore Geschwisterchen. Es sieht ganz danach aus, als habe Apple den Fehler endlich behoben. Wir warten allerdings gespannt das Ergebnis von Sistrix ab.

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