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Sportarmband: Das UP von Jawbone im Test

Das UP von Jawbone ist nun schon einige Monate im Handel und auch ich besitze das kleine Fitnessarmband nun schon seit über zwei Monaten. Das Preis liegt auf Amazon und auch bei vielen weiteren Shops bei 129,99 Euro. Bei der Farbe kann man sich zwischen schwarz, grau, grün und blau entscheiden – viel wichtiger ist aber noch die passende Größe. Dazu muss einfach der Umfang vom Handgelenk gemessen und die richtige Größe (S, M oder L) auf der Internetseite ausgesucht werden. 

Die Konfiguration

Nach der Auswahl des richtigen Armbands und der Konfiguration der Software kann man das Armband benutzen. Für die Softwarekonfiguration muss man sich die kostenfreie Anwendung von Jawbone „UP“ herunterladen. Das UP kann für die Einrichtung und Konfiguration einfach in den Kopfhörereingang vom iPhone oder iPod gesteckt werden. Die Anwendung gibt es auch für Android – die Handhabung ist identisch. Die Anwendung erkennt das UP und man wird durch eine Schritt für Schritt Anleitung geführt. Die Erstellung eines Nutzerkontos, das die persönlichen Daten wie Größe, Name oder Gewicht speichert, ist Pflicht.

Das Armband

Das Armband an sich ist sehr einfach aufgebaut und fühlt sich am Handgelenk ganz gut an. Zu Beginn muss man sich schon an die leicht rutschfeste Oberfläche gewöhnen, doch das habe ich mir vorher wesentlich unangenehmer vorgestellt. Nach Herstellerangaben soll man das Armband rund um die Uhr tragen und zweimal täglich mit dem iOS- oder Android-Gerät synchronisieren. Das Armband zählt die Schritte und die im Schlaf verbrachte Zeit. Durch langes Halten des einzigen Buttons kann man vom Tag- in den Nachtmodus wechseln, das auch mit einer kleinen LED farblich angezeigt wird. Der Akku hält mit circa 10 Tagen Laufzeit gut und das trotz Vibrationsmotors.

Die App

Eigentlich viel interessanter als das Armband ist die Anwendung, die sich in drei große Teile aufteilt. Nach dem Synchronisieren werden alle gespeicherten Daten vom Armband in die App übertragen. Hier wird nun angezeigt, wie viele Schritte man pro Tag gelaufen ist und wie lange man geschlafen hat. In einem weiteren Menü werden weitere Daten zu den Schritten und zur Schlafzeit angezeigt. So kann man z.B. sehen, wie lange man im Tiefschlaf war, um welche Uhrzeit dies war, wie lange man zum Einschlafen gebraucht hat und noch vieles mehr. Die Daten sind ziemlich interessant und besonders die Auswertung meines Schlafes hat mich sehr interessiert. Mit Funktionen wie Lebenslinie und Trends werden die Daten noch in besonderen Diagrammen angezeigt, die einem die vielen Daten grafisch und einfach verständlich darstellen. Das ist wunderbar und auch für die Laien interessant.

Mit der Anwendung kann man optional auch einstellen, was man den gesamten Tag gegessen oder getrunken hat. Durch Schätzwerte und einer großen Datenbank wird am Ende des Tages ermittelt, wie viele Kalorien man zu sich genommen hat. Diese Ernährungsfunktion blieb von mir auf Dauer jedoch ungenutzt.

Weitere Funktionen

Die Anwendung ist nicht nur ein Auswertungstool der eigenen Aktivitäten, sondern auch eine kleine Community. Mit Freunden kann man die gelaufenen Meter oder die geschlafene Zeit teilen. Falls man nicht möchte, dass z.B. Informationen über die Schlafzeit geteilt werden, kann man dies ganz einfach ausschalten.

Fazit

Insgesamt gefällt mir das Jawbone UP ziemlich gut und besonders zu Beginn waren die Daten zu Schritten und Schlafzeiten interessant. Mit der Zeit relativiert sich das jedoch sehr und die Motivation ließ bei mir etwas nach, das Armband täglich zu tragen. Sehr praktisch finde ich die Weckfunktion, die mit einer Vibration funktioniert.

Leider muss ich aus Erfahrung sagen, dass ich mit dem Armband kein bisschen gesünder lebe als früher, obwohl der Hersteller genau mit dieser Floskel wirbt. Meine tägliche Schrittanzahl war zwar schon vor dem Start überdurchschnittlich, jedoch gehe ich nicht davon aus, dass das Armband Leute dazu motivieren kann, mehr Sport zu machen. Solltet ihr trotzdem Interesse an dem insgesamt gelungenen Armband haben, solltet ihr beim Hersteller oder auf Amazon vorbeischauen.

Sportarmband: Das UP von Jawbone im Test
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2 Kommentare

  1. Vielen dank, dass ihr auf meinen Wunsch reagiert habt! Sehr objektive Beschreibung! :)

  2. Stephen Maturin

    Meine beiden Ups haben nur 2 Monate funktioniert. In diese Zeit hatte ich damit viel Spass, leider ist Jawbone wirklich unseriös und antwortet nicht auf meine mails und das zurückgeschickte Armband kommt nicht zurück. Das Armband ist gut, der Hersteller absolut unprofessionell.

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