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Mozilla: Firefox kommt für iOS

Ein Paukenschlag: Mozilla plant, den Browser Firefox auf iPhone und iPad zu veröffentlichen, um den Browser dort verfügbar zu machen, wo die Anwender bereits sind. Bislang wurde dies kategorisch ausgeschlossen.

Wie TechCrunch berichtet, will Mozilla den Browser Firefox für iOS veröffentlichen. Dies wurde auf einem internen Mozilla-Event bekanntgegeben. Bislang wurde ein iOS-Port von Firefox abgetan, weil man nicht davon ausging, dass man auf iPhone und iPad einen Browser entwickeln konnte, den man entwickeln wollte.

Konkret spielt das darauf an, dass es Apple nicht zulässt, eine neue Render-Engine zu entwickeln. Diese würde eine Systemkomponente nachbilden (WebKit), was laut Richtlinien nicht erlaubt ist. Deshalb bleiben als Optionen nur, entweder WebKit zu nutzen, oder keinen Browser anzubieten. Des Weiteren war es bis iOS 8 so, dass Apple die Nutzung der JavaScript-Engine Nitro in Fremd-Apps unterbunden hat, sodass alternative Browser nicht die Leistung bringen konnten, die Safari anbot.

Für einen Firefox auf iPhone und iPad bedeutet das, dass der Browser wohl oder übel mit WebKit vorlieb nehmen muss, was abermals ein Novum für Mozilla wäre, die mit ihrer Gecko-Engine ein eigenes Produkt auf dem Markt haben. Man darf aber davon ausgehen, dass Apple für Mozilla keine Ausnahme macht und deshalb Firefox für iOS wie alle anderen Alternativ-Browser ebenfalls WebKit nutzen wird. Immerhin darf man sich auf Firefox-spezifische Features freuen, etwa Benutzerkonten, Sync-Funktion mit der Desktop-Ausgabe und anpassbare Home-Panels.

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