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FCC warnt Hotelketten vor Einsatz von WLAN-Störsendern

Die FCC warnt Hotelketten davor, WLAN-Störsender zu verwenden, um dem Anwender das mobile Internet möglichst zu erschweren und eigene Zugänge zu verkaufen. Wer einen Anwender auf diese Weise davon abhält, mobiles Internet zu nutzen, handele illegal und muss mit Strafen rechnen.

Die Federal Communications Commission (FCC) der USA, vergleichbar mit der Bundesnetzagentur in Deutschland, hat eine Warnung veröffentlicht, die sich an Hotelbetreiber richtet. Es geht dabei um die Praxis, WLAN-Hotspots zu stören, um die hoteleigenen Internetzugänge zu verkaufen. Wer dennoch mithilfe technischer Vorrichtungen fremde WLAN-Netzwerke stört, muss mit Bußgeldern rechnen, heißt es weiter.

Hotels und andere Einrichtungen hätten in jüngster Zeit beispielsweise mit Störsendern versucht, fremde WLAN-Netzwerke zu stören. Damit wird es zumindest erheblich erschwert oder sogar unmöglich gemacht, dass man sein Handy als UMTS- oder LTE-Router verwendet, um auch im Hotel Zugang zum Internet zu nutzen. iPhones können etwa schon seit geraumer Zeit mit dem persönlichen Hotspot als WLAN-Router fungieren, diese Funktion hat Apple in iOS 8 weiter verbessert, sodass es noch einfacher ist, eine solche Verbindung zwischen iPhone oder iPad mit Mobilfunk und einem anderen Apple-Gerät herzustellen.

Bei der Untersuchung des Sachverhalts wurde den Marriott Hotels nachgewiesen, einen WLAN-Störsender einzusetzen, um so einen persönlichen Hotspot zu deaktivieren. Die FCC hat daraufhin die Hotelkette zu einer Strafzahlung von 600.000 Dollar verurteilt.

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