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Apple Music: Eddy Cue und Jimmy Iovine erklären sich in Interviews

Am Montag auf der WWDC-Keynote wurde mit Apple Music ein neuer Dienst für iTunes angekündigt. Dabei wurde der Radiosender Beats 1 gezeigt und der Streaming-Dienst sowie die Möglichkeit für Künstler, sich im Netzwerk zu präsentieren. Eddy Cue und Jimmy Iovine haben sich dazu in Interviews geäußert.

Eddy Cue und Jimmy Iovine haben sich bei Billboard Fragen gestellt und dabei einige interessante Informationen verraten. So erklärte Eddy Cue, iTunes-Chef bei Apple, dass der monatliche Preis für Apple Music gar nicht der Zankapfel war bei den Verhandlungen mit den Plattenfirmen. Dieser sollte ca. bei dem Preis eines Albums im Monat liegen – ob das jetzt 8, 9 oder 10 Dollar sind, interessiere niemanden wirklich.

Was für Verzögerungen sorgte, waren die Verhandlungen bezüglich des Familienangebots. Zu einem Preis von 14,99 Dollar kann man Apple Music im Rahmen der iCloud-Familienfreigabe mit bis zu 6 Familienmitgliedern nutzen. Häufig gebe es Situationen, in denen es einen Ehegatten gebe, einen Freund oder eine Freundin. Man sehe es nicht kommen, dass all diese Personen sich jeweils für den Dienst anmelden. Mit dem Familienabonnement stünden die Chancen da schon besser – und davon musste man die Labels aufwändig überzeugen.

Dass Apple Music das Geschäft des iTunes Stores gefährden könnte, sieht Cue nicht so kritisch. Natürlich sei zu erwarten, dass die Umsätze bei gekaufter Musik zurückgehen werden, aber es gebe dennoch viele Personen, die gerne Musik kaufen würden. Konkurrenzprodukte wie Spotify haben den iTunes Store auch nicht komplett zum Erliegen gebracht.

Iovine äußerte sich indes zum Radio Beats 1. Er sieht in den letzten 15 Jahren eine Stagnation bei traditionellen Radiosendern. Diese beschränken sich entweder auf Genres, Beats oder Marktforschung und deshalb sei es an der Zeit, dass mit Beats 1 ein Sender startet, der sich um all das nicht kümmert und stattdessen nur tolle Musik spiele.

Mit The Guardian haben die beiden zudem über Apple Connect gesprochen. Hier sei das Konzept sehr einfach: Einfach den Künstler und seine Plattenfirma entscheiden lassen. Sie können frei darüber entscheiden, wie der Musikhörer zu der Musik kommt, entweder gratis, nur im Streaming-Angebot oder im iTunes Store oder in einer Kombination aus den Optionen.

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