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Apple-Aktie erstmals unter 100 Dollar seit Oktober 2014

Schlechte Stimmung an der Börse: Zum ersten Mal seit über einem Jahr ist die Apple-Aktie unter die Marke von 100 Dollar gefallen. Der Grund dafür sind Befürchtungen der Aktionäre, das Wachstum des iPhone samt dessen Ökosystems könnte nun vorbei sein.

In den letzten Monaten machten ja einige Berichte die Runde, nach denen Apple demnächst ein Absatzproblem haben könnte. Zwar gehen Aktionäre noch davon aus, dass die Ende Januar verkündeten Quartalszahlen wieder gut ausfallen könnten, allerdings geht man gleichzeitig davon aus, dass es im nächsten Quartal anders aussehen könnte.

Die Apple-Aktie öffnete heute zum ersten Mal seit Oktober 2014 unter 100 Dollar, nämlich mit 98,72 Dollar. Der Wert von Oktober 2014 kam vier Monate, nachdem Apple die Aktie geteilt hat und aus einer Aktie 7 machte – von daher war das damals ein relativ guter Wert, im Gegensatz zu jetzt, wo die Aktie aus der anderen Richtung auf die 100-Dollar-Marke zusteuerte.

Wohl als erste Beruhigungspille hat Apple gestern eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der es hieß, dass der App Store über Weihnachten außerordentlich erfolgreich war. Allein am 1. Januar 2016 haben Kunden über 144 Millionen Dollar in Apps und In-App-Käufe investiert – so viel wie noch nie zuvor an einem einzelnen Tag. Zwischen den Zeilen könnte man die Botschaft ausmachen, dass sich Investoren keine Sorgen um iOS als Plattform machen müssen.

Apple-Aktie erstmals unter 100 Dollar seit Oktober 2014
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2 Kommentare

  1. Die Börsenwerte gehen seit Jahresbeginn alle in den Keller, da China Probleme macht. 2 mal wurde diese Woche die Börse von der Aufsicht vor Arbeitsschluss geschlossen – heute sogar nach 15 Minuten. Das hat Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft und auch auf den NASDAQ und damit Apple. Komisch, dass das hier nicht im Artikel steht.

  2. Weil das nichts Wesentliches daran ändert, dass der Kurs gegenüber den Hype-Wochen (Februar und Juli 2015) dennoch um ein Drittel eingebrochen ist. China gut und schön, aber im konkreten Fall ist noch mehr im Argen.