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RIP iPhone 2G: AT&T zieht den Stecker für EDGE

Vor 10 Jahren stellte Steve Jobs das erste iPhone vor. Die erste Generation war noch nicht in der Lage, das UMTS-Netz zu nutzen und war deshalb auf EDGE beschränkt. Für die damalige Zeit war das noch nicht unbedingt dramatisch, aber seit dem 1. Januar 2017 ist es ein „Problem“, wenn man es so nennen möchte. Denn seither gibt es bei AT&T kein EDGE mehr.

Aus dem iPhone wird ein iPod

Wie AT&T angekündigt hat, wurde das 2G-Netzwerk in den USA zum 1. Januar 2017 abgeschaltet. Das bedeutet, dass das erste iPhone damit nicht mehr in der Lage ist, mobile Dienste zu nutzen. Auch wenn man es gar nicht so recht glauben mag, scheint es noch Nutzer zu geben, die das iPhone 2G aktiv genutzt haben, denn es soll Beschwerden dahingehend gegeben haben.

Für diese Nutzer ist das iPhone jetzt nur noch als iPod touch nutzbar. Per WLAN kann es sich noch mit dem Internet verbinden, für mehr reicht es aber nicht mehr. Abgesehen davon ist die Software mittlerweile hoffnungslos veraltet, sodass eine sinnvolle Nutzung ohnehin nicht mehr möglich ist.

Das erste iPhone wurde im Januar 2007 vorgestellt und kam im Juni desselben Jahres auf den Markt. Ein Jahr später wurde es nach der Einführung des iPhone 3G aus dem Verkauf genommen. Bei Apple ist es seit 2013 obsolete, bekommt also keine Hardware-Unterstützung mehr.

AT&T begründet den Schritt, das 2G-Netzwerk abzuschalten, damit, Ressourcen für neue Technologien zu schaffen, beispielsweise „5G“. Auch der LTE-Ausbau soll von den freigewordenen Frequenzen profitieren.

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