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Apple Arcade: Das muss man als Anwender wissen

Der Trend geht zum Abo-Modell – und das nicht zu Unrecht, schließlich kann man hier für einen vergleichsweise niedrigen monatlichen oder jährlichen Beitrag Zugriff auf eine schier unglaubliche Auswahl an Medien erhalten. Der Erfolg von Netflix, Spotify und Co. soll nun auch auf die Spieleindustrie übertragen werden, sodass begeisterte Gamer mit begrenztem Budget nicht nur 5, sondern 50 Spiele nutzen können.

Wir zeigen, was Apple Arcade bietet und welche Alternativen man sich als Anwender anschauen könnte.

Was ist Apple Arcade?

Bei Apple Arcade handelt es sich um ein monatliches Spiele-Abo. Analog zu Musik- und Filmstreaming gehören die Titel dem Abonnenten nicht persönlich, er hat jedoch für die Dauer des Vertrags uneingeschränkten Zugriff darauf.

Welche Spiele gibt es bei Apple Arcade?

Die Philosophie des neuen Dienstes geht in die Independent-Richtung; der Konzern möchte also eher kleinere Entwickler unterstützen und diesen dabei sowohl finanziell als auch mit Know-How unter die Arme greifen. Wirklich große bekannte Spiele oder Glücksspiele wie von www.hochgedrueckt.com dürfen wir zumindest zum Start nicht erwarten. Stattdessen freuen wir uns auf innovative neue Spiele mit kreativer Grafik, neuartigem Spielprinzip und liebevollen Soundtracks.

Auf welchen Geräten läuft der Dienst?

Apple Arcade wird man auf fast allen Apple-Geräten nutzen können – wer also abends ein Spiel auf dem Apple TV anfängt, kann damit morgens in der Bahn auf dem iPhone weitermachen, um die Partie mittags am MacBook zu beenden.

Was kostet Apple Arcade?

Genaue Informationen stehen noch aus, diverse Quellen vermuten allerdings einen Preis von vier bis sechs Euro im Monat. Dieser könnte dabei sogar das Familienabo umfassen, bei dem bis zu fünf Familienmitglieder Zugriff auf Apple Arcade haben.

Für wen lohnt sich das?

Apple Arcade richtet sich an alle, die bereits ein Abo bei Spotify, Apple Music, Netflix oder Amazon haben und den gleichen Komfort auch bei ihren Spielen vermissen. Es entfällt das lästige Warten auf Rabattaktionen oder das Sparen auf eine neue Anschaffung; stattdessen kann man für einen monatlichen Betrag alle im Paket enthaltenen Games nutzen. Ein weiterer Vorteil: In-App-Käufe sind nicht möglich, das Pay-To-Win-Prinzip wurde also ausgesperrt!

Welche Alternativen gibt es?

Schaut man sich die aktuelle Spielelandschaft an, so ist die Auswahl an Alternativen zu Apple Arcade noch relativ mau. Zu nennen wäre hauptsächlich Google Stadia; hier können geneigte Abonnenten auf jedem Gerät mit aktuellem Chrome-Browser auf eine Reihe von aktuellen Spielen zugreifen. Der Xbox Game Pass dagegen richtet sich vorrangig an Konsolenspieler – hier finden sich einige sehr bekannte Titel wieder, dafür ist die Auswahl deutlich kleiner.

Darüber hinaus sollte man sich als Nutzer genau darüber Gedanken machen, wie viele verschiedene Spiele man wirklich jeden Monat spielt – Gelegenheits-Gamer, die nur alle paar Monate mal ein neues Spiel ausprobieren, profitieren mitunter weniger von entsprechenden Abos als Vielspieler. Wir empfehlen, sich die Käufe der letzten 12 Monate anzuschauen und diese dann gegen den Jahrespreis eines Apple Arcade-Abos abzuwägen. Zusammen mit dem einmonatigen kostenlosen Probeabonnement entsteht so eine informierte Entscheidungsgrundlage.

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