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WhatsApp Nutzung
WhatsApp Nutzung, pixabay

Mac: Native WhatsApp-Anwendung zeigt sich

WhatsApp kann man nicht nur auf dem iPhone, sondern auch im Browser und als App für den Mac nutzen. Das eingesetzte Modell spielt dabei keine entscheidende Rolle, es kann also zum Beispiel der schicke iMac von 2021 mit M1-Prozessor sein. Im Moment macht es außerdem keinen Unterschied, ob WhatsApp auf dem Mac via Browser oder über die App genutzt wird. Die Anwendung ist nämlich gleich aufgebaut und basiert auf das Electron-Framework. Demzufolge ist die Performance identisch (langsam), auch bei den Möglichkeiten und Beschränkungen gibt es keine Unterschiede. Viele werden aber dennoch zur App greifen, da diese praktischer und komfortabler ist.

Schon bald ist jedoch Schluss mit der Gleichheit, denn WhatsApp wird ganz offiziell eine native Mac-Anwendung ihres grünen Messengers auf den Markt bringen. Eine gute Nachricht, die viele freuen wird.

Eine erste Beta gibt es bereits

Zum aktuellen Zeitpunkt steht eine erste Beta-Version der nativen App bereit. Die Entwickler sind somit fleißig am Programmieren und kommen Schritt für Schritt voran. Bereits in dieser Version ist klar, warum die Entscheidung dafür richtig war. Die Performance ist nämlich um ein Vielfaches besser, dazu kommen deutlich schnellere Reaktionen. Die native WhatsApp-Anwendung für den Mac leistet also eine spürbar bessere Arbeit, ganz automatisch steigt dadurch auch die Nutzungsfreude deutlich an. Es scheint jetzt schon klar, dass die finale Version viele Fans finden wird.

Die erste Beta ist grundsätzlich schon funktionsfähig. Das betrifft zumindest die Anrufe und die normalen Chats. Hand müssen die Entwickler dagegen noch bei den Sprachnachrichten, bei den Gruppenanrufen und beim Status anlegen. Dies ist freilich keine Kritik, sondern lediglich eine Bestandsaufnahme.

Programmiert wird die native App mithilfe von Catalyst. Dahinter verbirgt sich eine Technologie, die am Mac das Sortieren von iPadOS-Apps ermöglicht. Sehr wahrscheinlich ist das auch der Hauptgrund, weshalb die Benutzeroberfläche der iOS-App ähnlich sieht. Ganz links befindet sich eine Seitenleiste, die das Wechseln zwischen den einzelnen Funktionen ermöglicht. Man kann also zum Beispiel von den Chats in die Anrufe und anschließend in die Einstellungen springen. Nicht überraschend ist dagegen, dass nach dem erstmaligen Start des Programms eine einmalige Verbindung mit dem Smartphone notwendig ist (iPhone oder Android spielt in diesem Fall keine Rolle).

Teilnahme via TestFlight möglich

Wer die Beta-Version testen möchte, der benötigt vor allem Glück. Wie nämlich Apple-Nutzer wissen, ist dafür zunächst eine Anmeldung in der hauseigenen TestFlight-Anwendung notwendig. Die eigentliche Hürde kommt jetzt, denn die Plätze für die Beta-Tests sind begrenzt. Und nicht nur das, sie sind in der Regel auch binnen kürzester Zeit voll.

Sollte es nicht klappen, dann heißt es einfach nur warten. Leider kann aber noch keine Zeitspanne für die finale Version genannt werden, da es schlicht und ergreifend noch kein Datum gibt. Ein wenig Zeit muss man den Entwicklern aber schon noch lassen, sodass in den nächsten Wochen noch nicht damit zu rechnen ist.

Bis dahin muss man entweder die aktuelle App oder WhatsApp Web im Browser nutzen. Kein Weltuntergang und außerdem ist Vorfreude bekanntlich die schönste Freude. Den Unterschied wird man dann aber sofort feststellen, die native App arbeitet nämlich deutlich schneller und besser. Vor allem die M-CPUs von Apple werden besonders profitieren.

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