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iPhone in silber
iPhone in silber; Bild: pexels

Bericht: iPhone könnte von Speicherchip-Krise profitieren

Laut einem aktuellen Bloomberg-Bericht, der auf Daten von IDC basiert, könnte Apple mit seinem iPhone auf besondere Weise von der derzeit herrschenden Speicherchip-Krise profitieren.

Während sich der Engpass auf dem Speichermarkt insgesamt negativ auf die restliche Smartphone-Branche auswirkt, steht das Unternehmen aus Cupertino vergleichsweise gut da.

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iPhone-Marktanteil vor Anstieg

Nach Berechnungen der IDC-Marktforscher wird der weltweite Smartphone-Markt im Jahr 2026 aufgrund des Mangels an Speicherchips um 12,9 Prozent schrumpfen. Dies stellt laut den Experten eine beispiellose Krise dar.

Die hohe Nachfrage nach fortschrittlichen Speichern für die Ausführung komplexer KI-Aufgaben wird das globale Angebot voraussichtlich bis weit in das Jahr 2027 hinein ausschöpfen. Das Geschäftsmodell zahlreicher Smartphone-Hersteller wird durch diese Entwicklung massiv bedroht.

Premiumhersteller werden diese Phase jedoch voraussichtlich deutlich besser überstehen. Allen voran Apple dürfte mit seiner iPhone-Reihe von der Situation profitieren und sich in dieser angespannten Zeit einen klaren Vorteil gegenüber Herstellern von Android-Smartphones verschaffen.

Android-Smartphones in Bedrängnis

Die Gewinnspannen bei vielen Android-Marken sind bereits jetzt extrem gering. Viele Hersteller können sich die teureren DRAM- und NAND-Speicher für ihre Budget-Smartphones schlichtweg nicht mehr leisten. Infolgedessen wird die Produktion insgesamt zurückgefahren und es kommen deutlich weniger Modelle auf den Markt.

Laut der IDC-Prognose werden im Gesamtjahr 2026 weltweit voraussichtlich nur noch 1,1 Milliarden Smartphones ausgeliefert, nachdem es im Jahr 2025 noch 1,26 Milliarden Geräte waren.

Apple dürfte in diesem schrumpfenden Gesamtmarkt seinen prozentualen Marktanteil sogar steigern, auch wenn der Konzern zweifellos eigene Herausforderungen in der Lieferkette meistern muss.

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