Nach einem aktuellen Bericht der Marktforschungsfirma TrendForce produzierten Apple und Samsung im Jahr 2025 nahezu die gleiche Anzahl an Smartphones.
Damit verteidigen beide Tech-Giganten souverän ihre Spitzenpositionen in der globalen Smartphone-Produktion.
Starkes Wachstum dank neuer Modelle und Subventionen
Im Jahr 2025 belief sich die weltweite Smartphone-Produktion auf rund 1,254 Milliarden Einheiten. Das entspricht einem soliden Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wie die Marktforscher von TrendForce ermittelten, produzierten Apple und Samsung jeweils knapp 240 Millionen Geräte und sicherten sich so den geteilten ersten Platz.
Der gesamte Markt profitierte im ersten Halbjahr 2025 spürbar von Subventionsprogrammen der chinesischen Regierung, welche die Nachfrage stark ankurbelten.
Das zweite Halbjahr war durch das klassische Saisongeschäft geprägt, das insbesondere durch die Vorstellung neuer Flaggschiff-Modelle angetrieben wurde. Auf dem dritten Platz landete Xiaomi mit rund 170 Millionen Einheiten, dicht gefolgt von OPPO mit 143 Millionen Geräten. Danach reihten sich Vivo, Transsion und Lenovo ein.
iPhone 17 sorgt für kräftigen Produktionsschub bei Apple
Gegen Ende des Jahres 2025 kletterten die Produktionszahlen von Apple nach der erfolgreichen Einführung der iPhone 17 Modellreihe noch einmal deutlich nach oben.
TrendForce berichtet, dass die iPhone-Produktion im vierten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorquartal um über 50 Prozent anstieg. Dies ist vor allem auf die starken Auslieferungen der aktuellen iPhone-Generation zurückzuführen.
Die iPhone 17 Modelle überzeugten die Käufer zudem mit einer gut aufgestellten Preisstrategie, die einen wesentlichen Beitrag zur starken Marktperformance leistete. Sollte Apple künftig eine noch aggressivere Preispolitik verfolgen, könnte dies maßgeblich dazu beitragen, die hohe Produktions- und Verkaufsdynamik weiter aufrechtzuerhalten.
Düstere Aussichten für 2026 durch steigende Komponentenkosten
Trotz des erfolgreichen Jahres 2025 dürfte die gesamte Smartphone-Industrie in naher Zukunft mit einem massiv steigenden Kostendruck konfrontiert werden. Anziehende Speicherpreise werden die Kosten für die Smartphone-Produktion im Jahr 2026 voraussichtlich stark in die Höhe treiben.
Als Konsequenz prognostizieren die Marktforscher, dass die weltweite Smartphone-Produktion um mindestens 10 Prozent auf etwa 1,135 Milliarden Einheiten einbrechen könnte.
Die Hersteller stehen somit vor einer schwierigen Entscheidung: Entweder müssen sie die Verkaufspreise für die Endkunden erhöhen oder aber bei der Hardware-Ausstattung Abstriche machen. Besonders der Einsteiger- und Mittelklassebereich wird von diesen steigenden Bauteilkosten voraussichtlich am härtesten getroffen.
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