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Apple Store, Quelle: Pixabay

Trump bestätigt: Apple und Intel fertigen Chips künftig in den USA

Nach jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump wird Apple künftig mit Intel zusammenarbeiten, um ausgewählte Chips direkt in den USA zu fertigen.

Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, die heimische Halbleiterproduktion zu stärken und Apples Lieferkette neu auszurichten. Bislang haben weder Apple noch Intel diese weitreichende Vereinbarung offiziell bestätigt.

Chipherstellung KI-Bild erstellt mit KI Gemini Banana Pro

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Apples wachsende Zusammenarbeit mit Intel

Am Donnerstag verkündete Donald Trump über seine Plattform Truth Social, dass Apple und Intel eine Kooperation zur Chipfertigung in den USA vereinbart hätten. Im Vorfeld der US-Börseneröffnung reagierten die Märkte prompt: Intels Aktienkurs stieg um rund 9 Prozent, während die Apple-Aktie ein moderates Plus von 0,6 Prozent verzeichnete.

Obwohl offizielle Stellungnahmen der beiden Tech-Giganten noch ausstehen, decken sich Trumps Aussagen mit einem Bericht des Wall Street Journals aus dem vergangenen Mai.

Darin hieß es bereits, Apple und Intel hätten nach über einjährigen Verhandlungen eine vorläufige Einigung erzielt, die unter anderem die Fertigung von Prozessoren für künftige Apple-Geräte umfasst.

Intel würde dabei als reiner Auftragsfertiger (Foundry) agieren und Chips auf Basis von Apples eigenen „Apple Silicon“-Designs produzieren – ein Modell, das Apple bisher exklusiv mit TSMC praktiziert. Branchenexperten spekulieren, dass Intel hierfür seine fortschrittliche 18A-P-Fertigungstechnologie nutzen könnte. Zunächst dürfte der US-Chiphersteller Prozessoren fertigen, die in Geräten wie dem iPad oder bestimmten Mac-Modellen zum Einsatz kommen.

Strategische Erweiterung der Lieferkette

Für Apple ist die Diversifizierung seiner Lieferkette ein entscheidender Schritt. Bisher verlässt sich das Unternehmen aus Cupertino bei seinen hochmodernen Chips nahezu ausschließlich auf den taiwanesischen Hersteller TSMC.

Durch den aktuellen KI-Boom und die enorme Nachfrage nach KI-Beschleunigern durch Unternehmen wie Nvidia und AMD geraten TSMCs Produktionskapazitäten für fortschrittliche Fertigungsverfahren jedoch zunehmend an ihre Grenzen.

Eine Partnerschaft mit Intel bietet Apple somit eine willkommene Alternative, um Engpässe bei Verbraucherchips zu vermeiden. Gleichzeitig verringert der Konzern seine geopolitische Abhängigkeit von Taiwan und diversifiziert seine Fertigung auf US-amerikanischen Boden.

Für Intel wiederum bedeutet ein Vertrag mit Apple einen enormen Prestigegewinn und stetige Nachfrage, um das eigene Foundry-Geschäft gegen die starke Konkurrenz von TSMC auszubauen.

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