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iTunes bald gratis in der Cloud?

Gerüchten zufolge befindet sich Apple gemeinsam mit großen Musiklables in der Planungsphase für ein neues Musikstreaming-Angebot im Rahmen einer Cloud-Computing Dienstleistung. Möglicherweise soll das Ganze auch mit Apples Dienst MobileMe verknüpft werden.

Laut verschiedenen US-Medien geht es dabei um eine Art iTunes-Erweiterung die es zum Beispiel erlaubt die eigene Musiksammlung innerhalb der Cloud und somit sicher zu lagern. Ein weiterer Vorteil wäre zudem die ständige Verfügbarkeit, egal an welchem Ort man sich gerade befindet. Lediglich eine bestehende Internetverbindung ist erforderlich um Zugriff auf seine gesamte Musikbibliothek zu haben.

Interessant sind auch die derzeitigen Spekulationen dazu dass bestimmte Streamings angeblich vollkommen kostenlos angeboten werden sollen. An dem derzeit existierenden iTunes-Download-Angebot soll sich laut offizieller Stellungnahme von Apple jedoch nichts ändern.

Hintergrund: Cloud-Computing

Mit einer so genannten Cloud wird ein Zukunftskonzept für Datenspeicherung und -Zugriff umschrieben. Zukünftig wird der ganz normale Anwender über eine Vielzahl von Endgeräten verfügen die sich mit dem Internet standort(un)abhängig verbinden können und teilweise auch nur über wenig oder gar keine eigene Speicherkapazität verfügen. Dem Nutzer soll es allerdings dank Cloud-Computing immer möglich sein auf alle seine Filme, Musikstücke, Dokumente, Termine oder Emails zuzugreifen, egal wo und egal mit welchem Endgerät.

Das konventionelle Konzept der Datenspeicherung sieht vor Dokumente auf jedem Endgerät abzuspeichern, was erstens eine massive Synchronisation der unterschiedlichen Datenspeicher erfordern würde und zweitens wohl mit vielen Modellen nicht oder nur eingeschränkt möglich wäre. Cloud-Computing verfolgt daher den Ansatz alle Daten an einem zentralen Ort im Netz (in der Cloud – zu Deutsch „Wolke“) zu speichern und so eine ständige Bereitstellung aller Dateien und Informationen die man benötigen könnte zu gewährleisten.

Dem Konzept liegt ein massiver Ausbau der Serverkapazitäten entsprechender Anbieter zugrunde. Es spart allerdings global gesehen auch Ressourcen ein, da Daten nicht mehr doppelt und dreifach auf unterschiedlichsten Endgeräten vorhanden sein müssen.

Fortgeschrittenere Visionen bzgl. Der Cloud beschreiben nicht nur die Möglichkeit Daten, sondern auch Anwendungen in der Cloud zu speichern. So müsste ein Programm nicht mehr auf fünf Millionen einzelnen Rechnern installiert werden, sondern würde nur auf einem einzigen zentralen Datenträger Speicherplatz in Anspruch nehmen und Terabytes an Kapazitäten einsparen.

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Ein Kommentar

  1. iTunes selber war eigentlich schon immer gratis! =)
    Aber das Apple einen Abo-Dienst anbietet, wie das Lala macht, dass glaube ich nicht! Nicht wegen Apple selber, sondern viel mehr wegen den grossen Musik-Labels! Denen ist Apple nämlich ein Dorn im Auge. Sie, die grossen Musik-Macher, sind angewiesen auf einen Publikationskanal, nämlich iTunes! Da werden die Majors nicht auch noch Apple die Rechte geben, die Musik zu vermieten!