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iPhone-Vorstellung 2007: RIM glaubte nicht an das Apple Telefon

Wie jetzt ein Ex-Mitarbeiter des kanadischen Mobilfunkherstellers Research In Motion (RIM) auspackt, soll der BlackBerry Konzern bei der Vorstellung von Apples iPhone im Jahr 2007 regelrecht Panik geschoben haben, dies verkündet Electronista in einem Artikel.

Nach Steve Jobs Keynote und der Ankündigung eines Touchscreen Smartphones aus Cupertino glaubten die RIM-Bosse zunächst nicht an die Verwirklichung des vorgestellten Telefons, wie es Apple bei seinem Event ankündigte.

Anscheinend machte sich RIM große Sorgen um die eigene Zukunft und so berief man bereits einen Tag nach der Produktvorstellung von Apple interne Meetings ein, um das Thema iPhone zu analysieren. Wie der Ex-Angestellte mitteilt, glaubte man in der RIM-Zentrale, dass Apple Lügen würde, was die Akkuleistung bei einem Gerät mit einer solchen Rechenpower und einem solch großen Touchscreen-Bildschirm betraf.

Auch Freunde des RIM-Mitarbeiters, die zu jener Zeit bei Microsoft arbeiteten, sollen ebenfalls ähnliche Reaktionen gezeigt haben. Nach Ansicht des Ex-RIM-Angestellten haben sowohl RIM, als auch Nokia, Palm und Motorola den gleichen Fehler gemacht. Sie glaubten einfach nicht daran, dass ein Smartphone solch vielfältige Funktionen bringen könnte, wie es das iPhone schon damals tat.

Nachdem Apple das iPhone dann am Markt positionierte, begann auch RIM mit der Entwicklung eines Touchscreen Handys, welches erst Ende 2008 mit dem Storm erschien.

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