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Ehemaliger Apple Mitarbeiter bekennt sich schuldig

Man kann sich vorstellen dass es besonders für Hersteller von Zubehörartikeln sehr interessant ist, schon im Vorfeld genau Informationen zu künftigen Apple-Produkten zu erfahren, da man so Produktionsprozesse schon viel früher starten kann und bereits zur offiziellen Vorstellung der Geräte der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Schaut man sich an wie viele Anbieter von Kabeln, Taschen und Hüllen sich auf dem sehr profitablen Markt drängen verwundert es nicht wenn sich manche Unternehmer einen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern verschaffen wollen.

Doch welche Möglichkeiten gibt es nun an die begehrten Informationen zu gelangen? Sicher ist es möglich der Gerüchteküchte im Internet zu folgen, wobei hier selbstverständlich die Gefahr herrscht, dass Informationen nicht akkurat und oft auch viel zu spät zu erhalten sind. Die Produktionsbetriebe von Foxconn und Co. zeigen sich sehr zugeknöpft, weiss man doch genau dass das illegale Veröffentlichen von Details zu kommenden Produkten Auswirkungen auf die Beziehung zu Apple haben wird, von Vertragsstrafen bishin zum Entzug der künftigen Produktionsaufträge.

Dieser Informationslücke war sich auch der Apple Mitarbeiter Paul Devine bewusst, der seine Position bei dem amerikanischen Computer- und Softwarehersteller nutze und Kontaktpersonen von Drittherstellern mit detaillierten Informationen versorgte. Diese Untreue schien sich für ihn auszuzahlen, denn Berichten zufolge verdiente er damit bis zu 2,28 Millionen Dollar. Doch nach der Entdeckung wird ihm von diesem Geld nicht mehr viel übrig bleiben. Devine erklärte sich selbst für schuldig und hofft nun auf ein mildes Urteil. Mehr werden wir am 6. Juni erfahren, wenn das Verfahren anläuft.

via BBC

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Ein Kommentar

  1. Ehrlichkeit währt nun mal am längsten.