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Microsoft lässt Apple davon ziehen: David Einhorn fordert Steve Ballmers Rücktritt

Ohje harte Worte prasseln über das Mediale-Sprachrohr auf den noch aktuellen Microsoft CEO Steve Ballmer ein. Aufgrund der sogenannten „Charli Brown“ Politik der letzten Jahre, wie sie Steve Ballmer nach Angaben der Hedgefonds-Legende David Einhorn betrieb, konnten Konkurrenten wie Apple und Google am Software- Riesen vorbei ziehen. Angeblich passiere seit 10 Jahren nicht mehr viel im Bereich des Aktien Fonds. Microsoft hinge dem Trend hinterher…Die Anleger sind mehr als nur erbost.

Neben Apple zieht nun auch IBM an Microsoft, zumindest gemessen am Wert des Aktienkurses, vorbei. Ein kleines Rechenbeispiel beschreibt recht anschaulich die aktuelle Lage des Microsoft Konzerns. Hätte man vor 10 Jahren 100.000 US Dollar in Aktien investiert würde man heute lediglich 69.000 US Dollar rausbekommen. David Einhorn ist der Präsident von Greenlight Capital und zählt zu den einflussreichsten Managern der USA. Seine Worte gegenüber Steve Ballmer sind hart aber aus Anleger-Sicht auch nachvollziehbar. Allerdings steht der gesamte Microsoft-Konzern hinter Ballmer. Bill Gates persönlich setzt sich für den zielstrebigen CEO ein und weist die Anschuldigungen zurück.

Für Einhorn ist die Sache dennoch glasklar : Ballmers “ anhaltende Präsenz ist die größte Belastung für die Microsoft-Aktie.“

Einhorn hat bereits im März 2008 während der Ira-Sohn-Konferenz angedeutet, dass die Lehman Bank in einer Krise stecke und eine Menge Probleme habe. Ein halbes Jahr später kam es zur legendären Lehman-Pleite…

Der 1968 geborene und in New York aufgewachsene Hedgefonds-Profi hat selbst Ende März knapp 9 Millionen Microsoft Aktien erworben (entspricht knapp 0,11 Prozent Anteile). Es gilt nun einhellig die Schwachstellen-Akquise zu betreiben und Lags zu stopfen. Einhorn kritisiert neben dem Verlustgeschäft im Internetbereich (Bing und MSN, keine wirkliche Konkurrenz für Google) auch die Tatsache, dass Microsoft weder in der Tablet Sparte noch im Smartphone-Bereich je einen zukunftsträchtigen Trend setzen konnte.

Desweiteren wird nun hinterfragt, ob der Skype-Deal wirklich für Aufwind sorgt. Schließlich hat die Microsoft Aktie nach Abschluss 6% verloren.

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