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Apple Patent: Sperren der iPhone Kamera während Live Konzerten/ Kinofilmen !

Apple hat vor Kurzem ein neues Patent sichern lassen. Es handelt sich dabei um eine Technologie, welche das Mittschneiden von Konzerten und ähnlichen Großereignissen mit der iPhone Kamera untersagt. Kurz gesagt sollen an den entsprechenden Bühnen angebrachte Infarot- Sensoren dafür sorgen, dass die iPhone Kamera zeitweise deaktiviert wird. Photos oder Videos von der Live Performance können somit nicht mehr hergestellt und später eventuell auf entsprechenden Websites veröffentlicht werden. So die Apple-Intension.

Dass Apple mit eines der führenden Unternehmen ist, auch was das Inne- Haben diverser Patente betrifft, stellt bei weitem kein Geheimnis dar. Eine Vielzahl der Patente verweilt dennoch ewig in den Schubladen des europäischen Marken- und Patentamts.

Urheberrechtinhaber dürfte das neue Apple Patent mehr als nur gefallen. Schließlich sind Smartphone-Kameras mittlerweile auf ein solch technisch ausgereiften Stand, dass HD Videos und HDR Fotos in einer sehenswerten Qualität aufgezeichnet werden können. Die Folge sind nicht nur Mittschnitte der neusten Kinofilme sondern immer mehr auch diverser Live Konzerte. Was die einen gern gratis nutzen, kostet den Urhebern und Lizenzeigentümern eine Menge Geld. Schließlich sind diese stets bemüht entsprechende Technologien zu entwickeln, die den Mittschnitt der Konzerte und auch Kino Filme erschwert bzw. unmöglich macht. So gab es beispielsweise im Kinobereich schon erste Tests mit speziellen Leinwänden, welche das Aufzeichnen der Filme mit Hilfe einer Kamera erschweren sollten. Zwar gelingt in solch einem Fall das Mittschneiden des Films, allerdings beinhaltete dann die Aufzeicnung ein fieses Störbild, dass sich über den gesamten Aufnahmezeitraum erstreckt. Andere Kinos setzten auf Nachtsichtgeräte um dem illegalen Filmen ein Ende zu bereiten.

Das aktuelle Apple Patent bedient sich der Infrarot-Technologie. Das iPhone beispielsweise soll hier gewisse Frequenzbereiche bzw. damit einhergehende kodierte Daten unterscheiden können. Manche sperren die Kamerafunktion für 30 Minuten andere wiederrum für 5, kommt das Device in deren Nähe. Schließlich ist es fraglich, ob ein derartiges Patent je in einem Apple Device realisiert wird. Der Ansatz dürfte jedoch gerade für die Kinoindustrie interessant sein.

Allerdings müssten dann alle Smartphone Hersteller an einem Strang ziehen um das Aufzeichnen von Konzerten, Kinofilmen und ähnlichen Aktivitäten langfristig zumindest mit dem Smartphone zu erschweren. Zudem müsste die Hardware der einzelnen Devices unter Umständen angepasst werden. Lediglich neuere Smartphone Modelle könnten mit einer derartigen Technologie ausgestattet werden.

Das Mitschneiden eines Konzerts oder Kinofilms mit dem iPhone 4 beispielsweise dürfte auch zu Zeiten von „Infrarot“-Sicherungen dennoch funktionieren.

Wir sind gespannt, wann dieses Patent wieder auftauchen wird.

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5 Kommentare

  1. Kino verstehe ich aber bei Konzerten wäre das eher Kontraproduktiv.

  2. Ich finde das eine bodenlose frechheit!! Man könnte es sogar missbrauchen und fremde iphones in der öffentlichkeit damit „lahmlegen“.

  3. Erinnerungsfotos ade…

    Vermutlich laufen dann auf Konzerten und Festivals demnächst so ein paar Inder rum die anstatt „Du wolle Rose kaufe?“ mit „Du wolle Foto habe?“ nerven und mit ihrer alten Polaroid wedeln.

  4. Also langsam denke ich das die jetz komplett spinnen. Ich soll für ein knapp 800€ bezahlen und dann schränken die mich ein, und ich kann damit nicht machen was ich will????? Das heist dann wohl BACK TO THE ROOTS.

  5. Ich meinte iPhone. Man haben die mich jetz geärgert.