Home » Sonstiges » Googles Antwort auf „iTunes in the Cloud“

Googles Antwort auf „iTunes in the Cloud“

In den USA ist Apples „iTunes in the Cloud“ bereits an den Start gegangen. Konkurrent Google lässt jedoch nicht lange auf sich warten und kontert nun mit „Music Beta“. Hiermit möchte der Internetriese Zukünftig im Bereich des Cloud-Computing mitmischen.

Im Vergleich zu Apples Variante gibt es bei Google jedoch einige konzeptionelle Unterschiede. Grundsätzlich sind beide Dienste zwar eine zentrale Ablage für Musikstücke, doch funktionieren sie gänzlich anders: Während man bei Google seine MP3s, WMAs und anderen Musikdateien auf einen zentralen Speicher hochlädt, ist dies bei Apple gar nicht notwendig. Hier merkt sich der Dienst einfach, welches Musikstücke man käuflich über iTunes gekauft hat und stellt diese für alle Endgeräte bereit.

Objektiv gesehen verfolgt Apple hier den vom Prinzip besseren Ansatz. Schließlich wird bei Googles Music Beta von zahlreichen Usern immer wieder das gleiche Musikstück hochgeladen, sodass man quasi alles doppelt und dreifach, um nicht zu sagen tausendfach speichert… Kein Wunder also dass man auf 320 Kbps heruntergerechnet und darüber hinaus die Anzahl der Musikdateien auf maximal 20.000 Titel pro User begrenzt.

In einer Sache ist der Google-Dienst jedoch auch im Vorteil: Er ist kostenlos! Apple genehmigt sich für sein „iTunes in the Cloud“ immerhin 25 US-Dollar im Jahr.

Keine News mehr verpassen! Unsere App für iOS und Android mit praktischer Push-Funktion.

Die Apfelnews-Empfehlungen für deine neue Hardware:

iPhoneiPadMacVerträge
 Apple Store Apple Store Apple Store Telekom
 Telekom Telekom Gravis o2
 o2 o2 Saturn Vodafone
 Vodafone Vodafone MacTrade Base
 Gravis Gravis Amazon Congstar
 Saturn Cyberport Cyberport Sparhandy

 


4 Kommentare

  1. Es wurde vergessen zu sagen, dass Apple alle Songs auf 256 kbps AAC hochskaliert, was schon eine sehr gute Soundqualität bietet. Und dabei ist es egal, wie bescheiden die Qualität der Dateien ist. Zu dem hat Google ein ganz anderes System. Die wollen Daten streamen, Apple will die Daten synchronisieren. Das hat den Vorteil, dass man in Regionen, in den 3g rar ist, man immer noch wie gewohnt seine ganze Library dabei hat. Zu dem entlastet dies die Netzbetreiber, so dass sie nicht wieder einen Grund finden, uns höhere Gebühren zahlen zu lassen.

    Des Weiteren wollte ich mal fragen ob ihr mal auf der Seite von music Beta gewesen seid. Dort steht ganz klar, dass es nur für kurze Zeit kostenlos sein wird. Vermutlich wird Google einen Kampfpreis festlegen, aber über den Preis kann man zur Zeit nichts sagen. Und iCloud ist nicht kostenpflichtig, sondern iTunes Match.

  2. Wollt ihr die Leute eigentlich für dumm verkaufen?

    Music Beta von Google ging schon nach der Google IO online!

    Also hat Apple gekontert nicht google!

    Das ist Verdrehung von Tatsachen.

    Ich bin garantiert kein Apple-Hater aber das sind dinge die ich an den Applefanboys nicht leiden kann!

  3. Aber der Preis wurde erst jetzt (absichtlich auf die WWDC passend) erst jetzt veröffentlicht.

    Also danke für deine Pauschalierung…

  4. Vor allem wird hier ganz klar unterschlagen das es sich bei google um eine streaming Angebot handelt, bei dem ich von jedem gerät auf der Welt das einen Browser hat dran komme. Also hat man bis zu 20000 Songs immer dabei. Bei Apple is es ein erneutes Herunterladen. Heist Platz auf’m Gerät muss da sein und ich muss es komplett saugen bis ich es dann mal hören kann. Ich finde den Apple Ansatz auch besser und schöner aber bitte bei der Berichterstattung bei der Wahrheit bleiben…
    Ansonsten macht weiter so die Seite gefällt mir bisher immer noch mit am besten. Sowohl Aufmachung als auch die Themen und Artikelwahl.