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Amazon – der heimliche Star hinter Apple

Mit seinem Produktfeuerwerk, welches Amazon Gründer und CEO Jeff Bezos Mitte vergangener Woche zündete, vollzieht das Unternehmen in seiner Geschichte einen weiteren Wandel und etabliert sich neben seiner bisherigen Funktion als weltweit größter Versandhändler auch als Contentlieferant für seine hauseigene neue Kindle Produktpalette. Speziell betrifft dies das neue 7-Zoll-Tablet Kindle Fire, welches vorläufig nur in den USA erhältlich sein wird.

Mit der Strategie das neue Kindle-Tablet preisgünstig, möglicherweise sogar unter dem eigenen Einstandspreis auf den Markt zu werfen und dann mittels Content zu refinanzieren dürfte Amazon außerdem dafür sorgen, dass das Gerät im Hinblick auf das Weihnachtsgeschäft reißenden Absatz finden dürfte. Denn als einziger Konkurrent verfügt das Unternehmen mit Sitz in Seattle über ein ähnlich ausgebautes Ökosystem wie der Computerbauer aus Cupertino. Welch eine Entwicklung für das US-Unternehmen, welches im Juli 1995 als reiner Online Buchhändler den Markt betrat.

Die Historie des Unternehmens

Im Jahre 1994 gründete Jeff Bezos mit der Idee eines elektronischen Buchversandhandels über das Internet das Stammhaus Amazon.com, welches im Juli 1995 online ging. Bereits im Oktober 1998 übernahm der US-Konzern dann die Firma Telebook Inc. (Inhaberin der deutschen ABC Bücherdienst GmbH) und startete auch in Deutschland den Online Buchhandel über die Vertriebstochter Amazon.de. Nach und nach baut der US-Konzern sein Warenangebot weiter aus und vertreibt mittlerweile so ziemlich jeglichen Artikel über seinen Online-Shop.

Der Kindle

Im Jahre 2007 wurde erstmalig das neue elektronische Lesegerät Kindle von Amazon auf den US-amerikanischen Markt geworfen. Mit dem Verkaufsstart des ersten Kindle zollte das Unternehmen auch der zunehmenden Digitalisierung Tribut. Elektronische Bücher sind mittlerweile aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und das Amazon Kindle hat sich trotz der anfänglichen Skepsis vieler Marktbeobachter zu einem Verkaufsschlager in den letzten Jahren entwickelt.

Musik-Downloadshop Amazonmp3

Ebenfalls im Jahre 2007 startet das Unternehmen seinen digitalen Musik-Downloadshop Amazonmp3 und trat damit in direkte Konkurrenz zu Apple. Zwei Millionen Titel offerierte der Konzern zu Beginn DRM-frei im MP3-Format. Seit 01.April 2009 können Musikstücke im MP3-Format auch hierzulande über Amazon.de gekauft und heruntergeladen werden.

Mit diesen beiden Schritten legte das Unternehmen von Bezos seinen Grundstein für den digitalen Content. In den USA dürfen sich Mitglieder von Amazon Prime außerdem über ein riesiges kostenfreies Online-Video Angebot des Internethändlers erfreuen. Im März 2011 startete Amazon dann in den USA als weiteren Clou seinen eigenen Appstore for Android und handelte sich wegen der Namensgleichheit sogleich auch eine Klage von Apple ein.

Betrachtet man die Kindle Präsentation von Jeff Bezos am vergangenen Mittwoch, so ist eine Ähnlichkeit mit Apple-Veranstaltungen wohl nicht von der Hand zu weisen. Natürlich besitzt Bezos nicht die Aura eines Steve Jobs, dennoch erinnert die Amazon Keynote an mancher Stelle durchaus an Veranstaltungen aus Cupertino.

(Quelle: wikipedia.de)

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6 Kommentare

  1. Finde Kindle total schlecht und einfach nur für den Müll Amazon will nur mit Gewalt Geld beschaffen und versuchen daher alles mögliche

  2. Ich hätte gerne einen kindel. leider hat das Teil außer platztechnisch keinen Vorteil. Die Bücher ein in Deutschland sogar teurer als die Konventionellen.

  3. inwiefern soll das ein star sein? :D ich würde mir im lebtag kein kindle kaufen da ist ja jedes andre tab besser, abgesheen davon das das ipad das beste ist :D

  4. Mal sehen wie lange sie durchhalten. Pro Gerät machen sie 50 Dollar verlust.

  5. Warum 50 Euro Verlust , eher nur 50 € Gewinn

  6. Nö, Amazon denkt, dass die Leute Bücher kaufen und so das Geld wieder einbringen…
    Die Rechnung geht im Moment anscheinend noch auf…