Der lateinamerikanische Smartphone-Markt zeigt im ersten Quartal 2026 ein moderates Wachstum, doch Apple kann sich mit dem iPhone deutlich über dem Durchschnitt positionieren.
Laut einem aktuellen Bericht von Counterpoint Research legten die iPhone-Auslieferungen in der Region im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8 Prozent zu.
Im Vergleich dazu wuchs der gesamte Smartphone-Markt in Lateinamerika im selben Zeitraum nur um 2 Prozent. Apple gelingt es somit, Marktanteile in einem stagnierenden Umfeld zu gewinnen.

Starke Nachfrage nach dem iPhone in Lateinamerika
Die Zahlen der Marktforschungsfirma Counterpoint Research verdeutlichen das anhaltende Interesse am iPhone. Während Apple ein solides Plus von 8 Prozent verbuchen konnte, wird der Gesamtmarkt weiterhin von anderen Schwergewichten angeführt.
Samsung sicherte sich mit einem Marktanteil von 31 Prozent die Spitzenposition, gefolgt von Motorola mit 19 Prozent, Xiaomi mit 15 Prozent und Honor mit 10 Prozent. Die übrigen Hersteller teilen sich die restlichen 17 Prozent des Marktes.
Zweistellige Zuwächse in kleineren Märkten
Angetrieben wurde das Wachstum von Apple und dem allgemeinen Markt vor allem durch zweistellige Steigerungsraten in Ländern wie Ecuador, Peru und Venezuela. Auch in Argentinien, Kolumbien, Mittelamerika und der Karibik verzeichneten die Analysten eine spürbar steigende Nachfrage.
Diese positiven Entwicklungen halfen dabei, Rückgänge in den beiden größten und wichtigsten Märkten der Region – Mexiko und Brasilien – erfolgreich auszugleichen. Zudem folgt der lateinamerikanische Markt dem globalen Trend hin zu teureren Geräten.
Insbesondere das preisliche Segment zwischen 150 und 250 US-Dollar legte im Jahresvergleich um 5 Prozent zu, was den Übergang von Einsteigergeräten zu leistungsfähigeren Modellen unterstreicht.
Apfelnews Apple News Blog, iPhone, iPad, Mac & vieles mehr

