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Apple nimmt sich Samsung zur Brust

Laut aktuellen Berichten soll der wichtige von Samsung produzierte Apple A5 Prozessor demnächst in den Vereinigten Staaten selbst produziert werden. Dafür sei eigens eine neue Fabrik eröffnet worden. 

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Obwohl Apple, wie viele Großunternehmen dafür bekannt ist, ihre Produktionsstätten im günstigeren asiatischen Raum zu errichten, scheint man sich jedoch bei einer so kritischen Komponente, wie dem A5-Prozessor, welcher aktuell im iPhone 4S und iPad 2 schlummert, etwas mehr Nähe zur Heimat zu wünschen.

Bisher wurden diese in Südkorea gefertigt. Die neuen Fabrikanlagen auf einem Grundstück von knapp 150.000 Quadratmetern, sollen beinahe ausschließlich zur Produktion der Prozessoren genutzt sein. Und das bei Volllast, so die Nachrichtenagentur Reuters (engl.). Lediglich ein paar NAND-Flash-Speicher würden noch hergestellt.

Nach der Produktion in Austin werden die Bauteile dann an Foxconn nach China oder Taiwan geschickt. Es scheint als wolle (oder müsse) man Samsung bei der Arbeit über die Schulter schauen. Seit den langwierigen, hochkarätigen Auseinandersetzungen vor Gericht wirkt das Vertrauen gebrochen, sodass es nicht verwundert, dass der mögliche Zuliefererwechsel demnächst anstehen könnte.

Der Chip-Hersteller TSMC wird hier angeführt, welcher sowohl die Technologie schneller voranbringen als auch die Kosten niedriger halten könne.

Dass man wechseln werde scheint sicher. Nur die Frage wann, ist nicht beantwortet, da Cupertino sich in jedem Fall an vertraglich festgelegt Mindestabnahmemengen halten müsse. Und auch die Tatsache, dass die von Samsung als direktes Konkurrenzprodukt zum iPhone vermarkteten AndroidPhones nicht ungesehen am Markt agieren, ließe diesen Schritt logisch erscheinen.

Sollten also die Abkommen auslaufen, und man den Hersteller wechseln, wäre es amtlich: Apple und Samsung ginge getrennte Wege. Bei mir sorgte es ohnehin für Verwunderung, dass zwei so große Klageparteien eine so dicke Geschäftsbeziehung führen. Aber das ist in der internationalen Wirtschaft bei so mächtigen Konzernen wohl einfach so. Jetzt heißt es abwarten.

 

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9 Kommentare

  1. Je mehr Teile in den USA oder Europa gebaut werden, umso glücklicher bin ich.
    Ich hoffe Apple verabschiedet sich irgendwann ganz von Foxconn.

  2. @pyre:
    Das hat nichts mit Foxcon zu tun, die stellen keine Teile her. Foxcon ist Auftragsferiger, also „Schrauber“, die bauen nur Teile zusammen, die von anderen hergestellt werden.

    Und bis die USA oder Europa da preislich mithalten kann, müssen die Löhne in China ganz schön steigen (oder bei uns sinken), damit sich eine Produktion für die westlichen Hersteller rechnet. Leider…

  3. Sehr gut! Habe ich schon lange drauf gewartet!

  4. Samsung wird zum Schluss noch den ,, guten “ alten Zeiten mit Apple nachtrauern !

  5. Ich verstehe gar nicht warum hier einige das als gute Nachricht werten. Die hohen Löhne werden dazu führen, dass Apple Produkte noch teurer werden. Irgendwer muss ja für die steigenden Lohnkosten aufkommen. Und das wird der zahlende Kunde sein.

  6. Ob sich das langsam zu einem ähnlichen Battle entwickelt wie einst die Rivalität zwischen Coke und Pepsi? Also die Werbeschlachten zwischen den beiden Herstellern brauner Erfrischungsbrause sind legendär.

  7. Ein lachendes und ein weinendes Auge habe ich. Ei dieser Nachricht. Zum einen geht Samsung ein guter auftraggeber von der

  8. Ein lachendes und ein weinendes Auge habe ich bei dieser Nachricht. Zum einen verliert Samsung einen guten Auftraggeber. ( lachendes Auge)
    Auf der anderen Seite werden die Produkte aus dem Hause Apple dadurch sicher nicht günstiger.
    P.S. Sorry für den obigen Post, habe aus Versehen zu früh auf veröffentlichen geklickt.

  9. naja, ich denke jetzt nicht das die produkte dadurch teuerer bzw. extrem teuerer werden… die gewinnspane ist trotz allem noch hoch genug…