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Apple-Patent: MagSafe-Anschluss auch für iOS-Geräte

Wer ein Notebook aus dem Hause Apple sein eigen nennt, der kennt ihn bereits: den MagSafe-Anschluss. Der geniale Stecker wurde im Januar 2006 auf der Macworld-Expo vorgestellt und ist seitdem weder aus der inzwischen nicht mehr erhältlichen MacBook-Reihe, noch der MacBook Pro-Reihe oder dem MacBook Air wegzudenken. Ein Patentantrag aus Cupertino lässt nun darauf schließen, dass Apple den Anschluss in Zukunft auch bei den iOS-Geräten verwenden will.

Das Prinzip des MagSafe-Anschlusses ist denkbar einfach: Statt mit einem Stecksystem wird der Stromanschluss über einen magnetischen Anschluss mit dem MacBook verbunden. Der große Vorteil dieses Systems ist, dass der Stecker bei Zug am Stromkabel vom MacBook getrennt wird. So manchem Apple-Fan hat diese schlaue Vorrichtung schon vor dem Verlust des teuren Notebooks durch Sturz von einem Tisch oder vom eigenen Schoß bewahrt.

Der Patentantrag, der vergangenen Donnerstag vom US-Patentamt  veröffentlicht wurde, heißt „Programmable Magnetic Connectors“ (engl.) und beschreibt die Verwendung des MagSafe-Anschlusses in iOS-Geräten. Einer der größten Vorteile läge laut Apple darin, dass man die Steckerverbindung so versiegeln könnte und so als Schwachstelle für das Eindringen von Flüssigkeit eliminieren könnte, sodass die Gefahr von Wasserschäden zumindest an dieser Stelle minimiert wäre.

Außerdem soll der Anschluss in der Lage sein, nur die Pins zur Verfügung zu stellen, die auch aktuell benötigt werden. So könnte der Anschluss die Pins magnetisch zugeschaltet werden und zum Beispiel beim Laden nur die Pins für Stromübertragung verwenden. Des weiteren könnte sich der Anschluss so individuell an unterschiedliche iDevices anpassen. Selbstverständlich soll der neuartige MacSafe-Anschluss auch in der Lage sein, Daten zu übertragen.

Ein weiterer Vorteil wäre, dass man den Anschluss bei Bedarf ganz trennen könnte. So könnte am Ende des Ladevorgangs oder auch beim Laden, sollte sich das Gerät zu sehr erhitzen, die Verbindung komplett getrennt werden und somit der Akku des iDevices geschont werden. Natürlich würde das Anschlusssystem auch bei iOS-Geräten den Vorteil bieten, dass sich die Verbindung ausgesprochen leicht trennen lässt und so Unfälle vermieden werden.

Ähnliche Gedanken zur Verwendung magnetischer Verbindungen hat sich Apple auch schon für den Kopfhöreranschluss gemacht. Auch hier kann leicht Feuchtigkeit eindringen, ein magnetischer Anschluss würde dies verhindern. Allerdings würde das auch bedeuten, dass man keine „herkömmlichen“ Kopfhörer mehr mit seinem Apple-Gerät verwenden könnte.

Ob der MagSafe-Anschluss seinen Weg in iOS-Geräte finden wird, bleibt abzuwarten. Wir jedenfalls finden, dass das eine gute Sache wäre. Was meint ihr?

 

Quelle: AppleInsider

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5 Kommentare

  1. Der Anschluss heißt MagSafe ;)

  2. Huch…Freudscher Vertipper…Danke

  3. Wäre wünschenswert vorallem wenn man Kinder im Haushalt hat

  4. „Einer der größten Vorteile läge laut Apple darin, dass man die Steckerverbindung so versiegeln könnte und so als Schwachstelle für das Eindringen von Flüssigkeit eliminieren könnte, sodass die Gefahr von Wasserschäden zumindest an dieser Stelle minimiert wäre.“

    naja, falls das innenleben zukünftig nanoversiegelt wird (s. HZO bzw. Liquipel), was zu hoffen wäre, dann wäre das zumindest kein grund mehr.
    allerdings spräche doch einiges dafür, u.a. auch, dass sich da dann keine fusseln sammeln können.

  5. WARNUNG vor Mag(UN)Safe: Gefährliche Brandspuren an APPLES Magnetstecker – APPLE ignoriert schwere Produktmängel! (MagSafe 1. Generation)

    Während Autofirmen um die Sicherheit ihrer Autonutzer peinlich besorgt sind, scheint es APPLE egal zu sein, ob durch Produktionsfehler die Stromversorgungsstecker zu potentiellen Brandfallen werden. „Nicht zuständig“ meint man hier bei APPLE. Bekanntermaßen haben Netzgeräte schon bei anderen Herstellern zu Brandproblemen geführt (SONY), dort nahm man sich immerhin des Problems an und organisierte Rückruf bzw. Ersatzgeräte. Nicht so bei APPLE: Im Gegenteil eine zuvor zugesagte Kostenübernahme für Material wird kurzerhand zurückgezogen, denn offensichtlich sind abgebrannte Stecker eines „MagSafe“ bei APPLE „normal“ und erhöhen den Profit: 250€ für den Ersatz einen abgebrannten Kabelbaums eines 27″ Displays, welcher zu Blackouts führte …. Von Produkthaftung scheint man bei Apple noch nie etwas gehört zu haben!

    Den marketing-technisch hervorragend aufbereiteten Neuigkeiten steht leider eine triste Service-Realität bei Apple gegenüber. Mit Sicherheit für den Kunden nimmt man es offenbar auch nicht sehr genau, eigener Profit geht vor.