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Deutsche Durchsuchungsbeamte halten iMac für Monitor

Der iMac erfreut sich aufgrund seines schlichten Designs immer größerer Beliebtheit. Auf dem Schreibtisch macht sich der iMac super, da man kein klobiges Computergehäuse unter den Schreibtisch stellen muss. Doch gerade diese Einfachheit hat in einem aktuellen Fall zu einer kuriosen Begebenheit geführt.

Wie der Rechtsanwalt Udo Vetter gestern auf seinem renommierten Law Blog berichtete, wurde die Wohnung eines seiner Mandanten von Beamten durchsucht. Diese waren vorrangig auf der Suche nach Datenträgern. Dabei fanden sie zahlreiche DVDs und USB-Sticks, eine externe Festplatte und ein Notebook. Doch damit nicht genug. Auf dem Schreibtisch stand nämlich außerdem noch ein iMac. Diesen hielt man laut Durchsuchungsbericht jedoch für einen Monitor. Der „dazugehörige PC“ wurde nicht gefunden. Die Beamten entschlossen sich daraufhin, den „Monitor“ und die Tastatur in der Wohnung zu belassen. Damit hatte der betreffende Mandant wohl Glück, denn oft nehmen Durchsuchungsbeamte auch gleich mal Tastaturen, Monitore, Drucker und ähnliche Peripherie mit, obwohl diese (im Normalfall) keine Daten enthalten.

Obwohl der „eigentliche Computer“ des iMac seit über 10 Jahren (seit Januar 2002) im Flachbild-Monitor verbaut ist, konnten die Beamten damit nichts anfangen. Fraglich ist auch, ob sie im Ernstfall einen Mac Mini oder eine Time Capsule als Datenspeicher identifiziert hätten. Gerade ältere Beamte werden mit dem Erkennen von Datenspeicher in naher Zukunft ernsthafte Probleme bekommen. Ob es der Smart TV oder der Festplatten-Receiver ist, der Internet-Router oder ähnliche Geräte. Nahezu überall können heutzutage Daten gespeichert werden, sie zu orten wird immer komplizierter.

Was haltet ihr von diesem Vorfall?

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13 Kommentare

  1. Tja, was soll ich von dem Vorfall halten? Die Geschichte spiegelt in großen Teilen wohl die Qualität unserer Beamten wieder. Wie schon richtig berichtet wurde ist der iMac ja nun keine Neuigkeit mehr, somit hätten die Beamten diesen schon als Rechner erkennen müssen.

  2. Seid mir nicht boese, aber diese Meldung ist so etwas von irrelevant.

    Ihr hättet statt dieser Bunte/Bildzeitungsmeldung lieber über den letzten iTunes Update gepostet.

    Meint jedenfalls der Wolfgang

  3. Apfelnews kann ja den Polizeibeamten mal Unterricht in Sachen Apple-Produkten geben. Man kann ja auch illegale Dateien in die Wolke speichern. So wird auch der PC immer kleiner. Aber mal im ernst wie unnötig ist die News eigentlich?

  4. ich versteh eure kommentare nicht wenn ihr die news für so unnötig haltet wieso lest ihr sie dann? hauptsache dumm gelabbert wa?

  5. @ Wolfgang und Dennis
    Sicherlich ist dieser Artikel wahnsinnig irrelevant, aber wir haben hier auf Apfelnews eigentlich jeden Tag einen Artikel, der auch abseits vom täglichen News-Geschehen kuriose Begebenheiten wiedergibt.

  6. Lasst ihn doch, hauptsache vom Hartz 4 bleibt noch wat über!

  7. Naja dann muss ich mir ja wenig sorgen machen das die meinen iMac mitnehmen :D

  8. Festplattenrecorder

    Ich denke, dass natürlich auch immer jüngere Beamte bei solchen Durchsuchungen dabei sein werden und dass solche Geräte dann natürlich auch erkannt werden, aber witziger Vorfall!

  9. Hehe das selbecist mir auch passiert

  10. Hehe und damit brüstest du dich hier? Besser wäre es doch, wenn keine Beanten bei dir aufgetaucht wären. Wovon hast du den iMac bezahlt? Von Geldern aus Straftaten?
    Ich glaub’s ja nicht.

  11. Zitat david :

    Wovon hast du den iMac bezahlt? Von Geldern aus Straftaten?
    Ich glaub’s ja nicht.

    Hast du was geraucht?

  12. Was soll auch anderes passieren wenn man alteingesessene senile Beamte plötzlich auf Cyber Kriminalität ansetzt. Das kann ja nicht werden weil sie von der Thematik gar keine Ahnung haben. Dem Mandanten kommt hier natürlich zu Gute, dass Windows in Deutschland noch eine Vormachtstellung hat und es bisher wenig AllinOne PC’s in Deutschland gibt. Daher ist der Bekanntheitsgrad von iMac’s noch nicht allzu groß.

  13. @ David

    Warum sollte jemand der eine Haussuchung hatte ein „Krimineller“ und automatisch arm sein? Und wenn nicht, ist es am besten Geld aus Drogengeschäften und Kinderpornografie…
    Fürchtet da jemand (evtl. auch noch Anzugäffchen) um seinen „Status“ wenn das „Gesocks“ auch einen iMac haben darf?

    Man denke an die, ich glaube 700 HS in ganz Deutschland bei Chemie-interessierten Menschen, die nur Chemikalien über das Internet gekauft haben.

    Oder diesen Soziologen der in seinem Text „Gentrification“ und „Präkarisierung“ nutzte, und für einen linken Agressor bzw. Terroristen gehalten wurde. Weil ungebildete Beamte seine soziologen-übliche Ausdrucksweise mit anonymen Texten verglichen und die gleichen Wörter und Ausdrucksweisen fanden.
    Also „musste“ er es ja sein, und man kann ihm morgens einen vermummten Besuch abstatten…

    Neues Geschäftsfeld für Installateure:
    Datenspeicher verstecken.
    Da ist viel machbar.
    Kann man auch selbst.
    Man bohrt mit dem Dosenbohrer Löcher in die Wand, neben der Steckdose (oder mit Kabel abseits), baut eine kleine Funk-HHD oder NAS inkl. Netzteil ein, und schließt es gleich an die dort vorhandenen 230V an.
    Diese Plastikdeckel drauf, Tapete drüber und fertig.
    Es gibt auch rote flexible Deckel die in die Dose reingedrückt werden, und in die man Gips schmieren kann. Dass ist auch nicht mehr so leicht abzuklopfen.
    Aber welche Polizisten klopfen tatsächlich die Wände ab ;-) .
    Natürlich könnte man die Festplatte auch mit einer Unterputz-Wanddose nach draußen zugänglich machen.
    Ob ein Polizist das merken würde.
    Auch wenn es eine eSATA-Buchse wäre, ob das einem Polizisten auffällt, dass dort ja eine HHD in der Wand stecken müsste, wenn sie den PC mitnehmen, und das Kabel abziehen?
    Vorteil: Sehen sie zuvor ins System, in den Dateibrowser, sehen die Festplatten normal aus, nicht wie Netzlaufwerke (Das ist bei Apple wohl auch ein Unterschied?).

    Und wenn man ein WLAN-NAS nutzt, und die es merken (im System), aber den Speicher nicht finden, was sollen die machen? Die können ja nicht einfach die ganze Nachbarschaft durchsuchen…

    Ich würde so einen Auftrag erfüllen.
    Datenspeiocher verstecken, eigene Wohnung „verwanzen“ (es gibt die Story von jemand der nach der Kontrolle seiner Videowanze sah wie Schlapphüte eine Wanze bei ihm in der Steckdose versteckten), usw..
    Wenn ich mir das zutrauen würde, würde ich auch jemand einen Geheimraum einbauen.
    Alles 100% legal.