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Namensstreit: iPad geht in China aus den Regalen

Aufgrund eines Rechtsstreits in der nordchinesischen Stadt Shijiazhuang, sind nun mehrere iPads aus den Regalen der Verkäufer genommen wurden. Das Unternehmen Proview Technology Shenzhen hatte den Namen „iPad“ bereits Jahre zuvor schützen lassen, und konnte sich mittlerweile mehrmals gegen Apple vor Gericht durchsetzen.

Die Gewerbeaufsicht im Stadtbezirk Xinhua setzt zur Zeit ein Angebotsverbot für Apples iPad 2 durch, sodass viele Ladenbesitzer verärgert das beliebteste Tablet aus ihren Regalen nehmen mussten. Sie seien eben nicht mehr zu kaufen, heißt es nur in einer telefonischen Stellungnahme gegenüber der dpa (Deutsche Presse Agentur). Ganz starr und kompromisslos, scheint es noch nicht zu sein. Im Interview mit Ladenbesitzers zeigt sich immerhin, dass die Lage nicht aussichtslos ist:

Wir haben die iPads aus den Regalen genommen.
Wenn sie aber wollen, können sie weiter ein iPad kaufen.
Sagen sie mir nur Bescheid.

Die Zeitung Hebei Qingnianbao berichtet des Weiteren, dass Behörden bereits in anderen Läden des Stadtbezirkes 45 iPads konfisziert haben soll. Außerdem prüft angeblich die Gewerbeaufsicht auch in anderen Städten, wie rechtlich mit dem Verkauf des iPads vorgegangen werden sollen.

Anlass für die Aktion, war eine Urheberrechtsklage des Technologieunternehmens Proview in China, gegen Apple und die nationalen Elektronikketten Gome oder Sundan, aufgrund der Beanspruchung und Nutzung des Namens „iPad“.

Apple stand bereits mehrmals dem chinesischen Unternehmen gerichtlich gegenüber. Erfolglos. Proview Taiwan, habe den Namen iPad im Jahre 2000 bereits für mehrere Länder an Apple verkauft, doch soll dieses angebundene Unternehmen nicht durch Proview Shenzhen dazu berechtigt worden sein.

Der nächste Gerichtstermin findet am 22. Februar statt, und soll klären ob das Verkaufsverbot demnächst chinaweit angewandt werden wird. Proviews Anwälte hätten laut der China Daily noch keine finanziellen Forderungen gegen den Apple-Konzern gestellt, sodass geschlussfolgert wird, das Unternehmen warte wohl den Verlauf der Verhandlungen ab. Kaum vorstellbar, was ein Verkaufsverbot für das iPad 1/2(/3?) im einwohnerreichsten Land der Erde bedeuten würde – oder für den Aktienkurs.

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2 Kommentare

  1. Das iPad gibt es seit 2 Jahren warum jetzt erst gegen Vorgehen?

  2. Sehe ich genauso wie mein Vorposter.