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Microsoft Surface: Massenproduktion macht Probleme

Der Softwarekonzern Microsoft hat derzeit mit großen Schwierigkeiten in Bezug auf die Serienproduktion des neuen Surface-Tablets zu kämpfen. Wie das taiwanische IT-Branchenmagazin berichtet, soll ein chinesischer Auftragshersteller der Gehäuse des Surface derzeit nicht in der Lage sein, die von Microsoft geforderte Menge in der veranschlagten Zeit liefern zu können. Aufgrund dessen ist Microsoft nun dazu gezwungen, deutlich mehr Zeit für die Massenproduktion des Surface-Tablets zu veranschlagen.

Der Bericht stützt sich auf Quellen aus dem Bereich der Zulieferkette von Microsoft. Demzufolge kommt ein Partner des Software-Unternehmens derzeit nicht mit der Produktion der Chassis hinterher, die mit einer Legierung aus Magnesium versehen sind. Ob Microsoft nun die prognostizierte Anzahl der fünf Millionen Einheiten des Surface bis zum Jahresende realisieren können wird, bleibt abzuwarten. Schließlich ist ein Wechsel zu einem weniger gut verarbeiteten Gehäuse eines anderen Lieferanten nun nach der offiziellen Produktion nicht mehr möglich.

Die Preise des Surface-Tablets wird Microsoft erst bekannt geben, wenn das Gerät erstmals beim Händler in den Regalen stehen wird. Selbst einen groben Termin zur Veröffentlichung gab das Unternehmen bis dato nicht bekannt. Potenzielle Interessenten müssen sich demnach gedulden. Diese können allerdings mit einem wettbewerbsfähigen Preis rechnen, der sich an ähnlichen Modellen der Konkurrenz orientieren wird. Es wird erwartet, dass das kleine Surface RT-Gerät rund 500 Euro kosten und demnach die Einstiegerklasse verdeutlichen wird. Beim Profi-Tablet, dem Surface Pro, wird hingegen mit 700 bis 900 US-Dollar ein saftiger Preis erwartet. Ob das Microsoft Surface mit dem iPad 3 mithalten können wird, das bereits ab 479 Euro erhältlich ist, wird sich in Zukunft zeigen.

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3 Kommentare

  1. Wenn sie mithalten wollen , dann muss das große surface ungefäh soviel kosten wieas ipad maximal 50-100 dollar mehr und das kleine 300 dollar , oder man verbaut einfachden 1080p bildschirm in beide modelle .

  2. Ichbin auch sehr interessiert an microsofts surface. Eigentlich bin ich ein großer anhänger von apple und bin dem unternehmen seit dem ibook g4 treu. Aber in letzter zeit bin ich mit der qualität ihrer produkte nicht mehr zufrieden. Oder ich habe irrsinnig pech… Zuletzt musste ich das iphone 4s einmal reklamieren wegen gestörter telefonfunktion, das von mir bestellte ipad3 hatte einen tiefen kratzer unterm display und musste umgetauscht werden, und gerade musste ich meinen vor einem monat gekauften imac 27″ von 2011 in reparatur geben, weil die rückseite einevon mir erst später bemerkte delle auf dem gehäuse (zog sich von der breite her übern gesamten lüftungsschlitz) aufwies. Das vergangene jahr hatte ich echt pech, und ich kaufe durchschnittlich zwei apple produkte im jahr. :/. Das konzept von microsofts surface pro-modell hebt sich gut vom ipad ab, es scheint wirklich flexibel zu sein. Stift, finger + tastatureingabe. Usb3.0, und damit offen für externe medien + vollständiges betriebssystem. Handschrifterkennung,davon war ich auf der präsentation am meisten begeistert… Wenn microsoft echt wirklich schafft, das os flüssig, virenfrei und unkompliziert (benutzerfreundlich) auf dem tablet laufen zu lassen, gerät apple stark unter zugzwang, auch wenn microsoft 200-300€ für tablet mehr verlangen würde. Weil diesen trend ein tablet für den pro user zu entwickeln hätte dann eindeutig apple verpennt.

  3. Solange die qualität des gerätes letztenendes nicht darunter leidet können die sich ruhig zeit lassen damit. Nur anstelle von einem magnesium chassis zB auf plastik zu wechseln wäre für mich ein absolutes no-go.. ich will endlich qualität in händen halten und kein überteuerten plastikschrott wie samsung und andere hersteller verkaufen.. sogar amazons kindle um 100 euro wirkt hochwertiger als die meisten tablets die ich in händen gehalten habe und wie ein ipad abklatsch wirken.